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Von Drohgebärden und fehlenden Überraschungen

03.08.2010 | 16:02 Uhr
Von Drohgebärden und fehlenden Überraschungen

Im letzten Viertelfinale der Stadtmeisterschaften hat BG Schwerin den TuS Henrichenburg geschlagen. Damit stehen die vier höchstklassigen Teams im Halbfinale.

SpVg. BG Schwerin – TuS Henrichenburg 2:0. BG-Trainer Jürgen Klahs ging in der Halbzeitpause nicht in die Kabine, sondern blieb wegen akuten „dicken Halses“ mit seiner Elf auf dem Platz am Fuchsweg. Klahs fand deutliche Worte für das, was seine Elf gegen den TuS Henrichenburg abgeliefert hatte: „Wenn ihr euch weiterhin nicht bewegen wollt, dann werden wir in der nächste Woche jeden Tag trainieren und zwar richtig“.

Scheinbar ist das im Moment ein beliebtes Lockmittel, denn auch Yeni-Coach Peter Wach gönnt seinen Kickern diese tägliche Trainingseinheit. Yeni Genclik verlor im Achtelfinale mit 0:3 gegen den SV Wacker Obercastrop. „Die Jungs wollen doch Fußballspielen, dann machen wir das halt jeden Tag“, grinst Peter Wach, der dabei das Wort Straftraining aber meidet. „Das ist Zusatztraining, schließlich sind wir in der Vorbereitung“.

Jedenfalls haben die Schweriner die „Klahssche Androhung“ ernst genommen und nach einer Nullnummer mit dem A-Ligisten im ersten Abschnitt, folgte eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Da ließen es die Schweriner zweimal klingeln und verließen mit einem 2:0-Endstand den Platz.

Damit haben es die vier Favoriten geschafft, in die Finalrunde einzuziehen. Überraschungen waren bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften Fehlanzeige. Einmal Landesliga und dreimal Bezirksliga greifen nun zum Stadtmeisterpokal. Im ersten Halbfinale trifft der VfB Habinghorst auf Wacker Obercastrop (4. August, 19 Uhr). Im zweiten Halbfinale empfängt Gastgeber SuS Merklinde die SpVg. BG Schwerin (6. August, 19 Uhr).

Habinghorst gegen Obercastrop ist die Neuauflage des Endspiels aus dem Vorjahr. Uwe Esser hat die Niederlage aus dem Vorjahr nicht vergessen, hält den Ball aber betont flach: „Klar wollen wir gerne gewinnen, aber Rachegelüste haben wir auf keinen Fall.“

„Ich glaube, dass beide Mannschaften im Moment mit ihrer Vorbereitung genug zu tun haben“, ergänzt Esser. Auch VfB-Trainer Dieter Beleijew stellt die Stadtmeisterschaften nicht auf die höchste Stufe: „Wir stecken mitten in der Vorbereitung und werden diese wegen der Stadtmeisterschaften nicht unterbrechen.“ Mit dem Endspiel könnte sich der Coach des Landesligisten aber durchaus anfreunden, schiebt aber die Favoritenrolle zur Erin-Kampfbahn. „Wir haben eine völlig neue Mannschaft, die sich erst noch finden muss“, erklärt Dieter Beleijew.

Die Teams aus Merklinde und Schwerin konnten bei Ihren Auftritten in der Viertefinalrunde nicht gerade überzeugen. Für den neuen SuS-Spielertrainer Marco Gruszka wäre eine Endspielteilnahme ein riesen Erfolg. Was sein Co-Trainer Martin Broll bestätigt: „Für uns war es wichtig, das Halbfinale zu erreichen, um als Ausrichter an den Finaltagen dabei zu sein - jetzt wollen wir unbedingt ins Endspiel kommen.“

Aber auch BG-Trainer Jürgen Klahs verlangt einen weiteren Schub: „Wenn wir gegen Merklinde gewinnen wollen, dann müssen wir viel mehr zeigen.“ Außerdem verrät Klahs: „Das Spiel gegen wird für mich der Gradmesser meiner nächsten Trainingseinheiten.“

Jörg Bollenbach

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Kommentare
04.08.2010
09:54
Von Drohgebärden und fehlenden Überraschungen
von beobachter007 | #1

Der B.Fritsch,und der Daniel Dogge Winzek bräuchten mal mehr training!!!!!Wenn die Herren superjungs nur 1,2 mal da sind und immer spielen,dann ist das nicht gerade gut für das teambuilding und die stimmung einer mannschaft!!!Ach ja und neues gibt es auch aus der leeren BG Schwerin Kasse:ALLE Ex-.Schweriner,ich meine ALLE,(auch die FIRCH-ZWILLINGE) bekommen noch GEHÄLTER aus dem letzten JAHR!!!!!!!!!!!!!!Das istb ein Witz was da abgeht!Haben es noch nicht mal geschafft,im 4 JAHR neue Trainingsanzüge zu bestellen.Und schönen gruß an den wahrhaften SUPER sportlichen LEITER!!Du ließt das ganze ja hier immer,wie in deiner privat BIBEL

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