Verlängerung kann nötig werden
14.02.2010 | 15:30 Uhr 2010-02-14T15:30:00+0100Castrop-Rauxel. Der Winter hat Westfalen fest im Griff. Aber auch wenn Petrus im Moment kein Fußball-Fan zu sein scheint, ist der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) mit seinen Staffelleitern bemüht, den Klubs die Möglichkeit zu geben, die kommenden Wochen effektiv planen zu können.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse hat es zahlreiche Spielabsagen gegeben. „Die Staffelleiter haben aber wegen der Platzverhältnisse gar nicht anders handeln können”, sagte Hermann Korfmacher, Präsident des FLVW, und betonte, dass es dem Verband bewusst sei, wie schwierig die Situation für die Vereine ist. Schon jetzt sind in einigen Ligen englische Wochen zwingend erforderlich, was einen enormen organisatorischen Aufwand für Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Zuschauer und Staffelleiter bedeutet.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Verlängerung der Saison kein Thema, fallen aber auch die nächsten beiden Spieltage dem Winter zum Opfer, wird man konkret über eine Saisonverlängerung entscheiden müssen. „Das werden wir in Absprache mit den Staffelleitern schnellstmöglich machen”, sagte Siegfried Hirche, Vizepräsident Fußball des FLVW. Ein Problem dabei ist, dass zum Beginn der Weltmeisterschaft am 11. Juni die Saison beendet sein sollte. Das lässt kaum Raum, da z. B. in der Landesliga Zeit für Relegationsspiele bleiben muss. Lediglich in der Westfalenliga wäre eine Verlängerung denkbar, weil dort keine Entscheidungsspiele anstehen. „Wir kümmern uns. Schließlich wollen wir den Vereinen die Möglichkeit geben, planen zu können”, so Siegfried Hirche.
Fußball: Wintertheater - Stimmen aus der Castrop-Rauxeler Szene
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