Ulli Müller: "Fairness lässt hoffen"

Der Reigen der Hallenstadtmeisterschaftender Castrop-Rauxeler Nachwuchsfußballer geht am kommenden Samstag in die abschließende Runde. Im Interview spricht Ulli Müller, Vorsitzender der Sportjugend, über seine Eindrücke von den Turnieren.

Castrop-rauxel.. Der zweite Junioren-Spieltag ist um. Es lässt sich feststellen, dass die Wettbewerbe ruhiger und fairer geworden sind.

Das ist ein schöner Trend, der sich fortsetzt. Man konnte schon beim Senioren-Turnier sehen, dass sich die neuen Regeln vom Futsal wohl bewährt haben. Da gab es im gesamten Turnier nur einen Platzverweis. Das lässt hoffen für die Zukunft.
Was eher bedenklich ist, dass die Zahl der teilnehmenden Mannschaften geringer wird. Kann man in Zukunft darüber nachdenken auch Zweitvertretungen mitspielen zu lassen, um das zu kompensieren?

Darüber wurde früher schon einmal gesprochen. Die Frage ist: Wie geht man damit um? Versucht ein Verein dann zum Beispiel eine etwas stärkere oder schwächere Mannschaft zu stellen. Oder: Tut man den Jugendlichen einen Gefallen, wenn man sie von vornherein einer vermeintlich schwächeren Mannschaft zuteilt.


Woran ist diese Problematik festzumachen?

Ich glaube, dass wir in einer Stadt wie Castrop-Rauxel einfach zu viele Fußballvereine haben. Die Clubs werden sich in Zukunft bestimmt zusammensetzen müssen. Spielgemeinschaften, die es ja jetzt schon gibt, wären eine Lösung. Das hat bei den B-Junioren mit der Spielgemeinschaft zwischen Arminia Ickern und dem VfB Habinghorst funktioniert.

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