TuS Ickern will Auswärts-Negativserie beenden

Durch den Sieg gegen Hombruch hat der TuS Ickern am vergangenen Wochenende seine Position im gesicherten Mittelfeld der Handball-Landesliga gestärkt. Am Sonntag geht es für die Utech-Sieben beim HC Heeren-Werve darum, ihre Auswärts-Negativserie zu beenden. Alle Vorschauen.

Castrop-rauxel.. Handball-Landesliga 3
HC Heeren-Werve - TuS Ickern
(So, 18 Uhr, Sporthalle Heeren, Heerener Straße 203)

Zuletzt gingen die Ickerner, die als Achter zum 16. Spieltag antreten, in der Fremde sechs Mal in Folge als Verlierer vom Parkett. Der letzte Auswärtssieg, einer von bislang zweien in dieser Saison, gelang Mitte Oktober mit einem 22:19 in Bergkamen.

"Heeren ist sehr heimstark"

Am Sonntag wartet allerdings eine schwere Aufgabe auf die Ickerner, denn der Gegner HC Heeren-Werve gehört als Dritter zur Spitzengruppe. "Heeren ist sehr heimstark", weiß TuS-Trainer Ralf Utech. In der Tat haben die Kamener in dieser Saison in eigener Halle noch eine komplett weiße Weste: Sie konnten dort alle sieben Partien für sich entscheiden.

Im Hinspiel beim TuS Ickern tat sich Heeren-Werve allerdings schwer, kam nur zu einem 24:23-Sieg. Utech verweist allerdings darauf, dass in der Kamener Halle - im Gegensatz zur Ickerner Heimspielstätte - kein Harzverbot herrsche. Daher erwarte er eine deutliche stärkere Leistung des Heerener Rückraums. "Hier gilt es über den Kampf im 1:1 zu bestehen", fordert Utech.

Ohne Keeper Busche

In personeller Hinsicht sieht es beim TuS im Vorfeld der Partie recht gut aus. Allerdings fehlen in Maurice Zendrowski und Marko Höfer zwei starke Rückraumspieler. Torwart Alexander Busche kann ebenfalls nicht mit nach Kamen reisen.

Wichtig sei es vor allem, anders als im ersten Aufeinandertreffen, bei Heeren-Werve im Angriff die Anspiele über den Kreis zu unterbinden, führt Utech aus. Im eigenen Angriff sei eine "konsequente Torchancenverwertung" erforderlich. Chancenlos sei sein Team keineswegs, findet der TuS-Trainer. "Man hat im Hinspiel gesehen, was mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Einsatz möglich ist."

Bezirksliga 4
HSG Rauxel-Schwerin - Haltern-Sy. 2
(So, 18 Uhr, Sporthalle des Adalbert-Stifter-Gymnasiums)

Mit einem ausgeglichenen Punktekonto gehen die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin in den 16. Spieltag der Bezirksliga. Auf eigenem Parkett müssen die Castrop-Rauxeler gegen ihren Tabellennachbarn HSC Haltern-Sythen 2 antreten.

Vor der Partie belegt Rauxel-Schwerin den siebten Platz. Die Halterner sind mit zwei Punkten weniger auf Rang acht platziert, haben allerdings eine Partie weniger absolviert als die HSG. Am vergangenen Wochenende hatten es die Castrop-Rauxeler nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage verpasst, in der Tabelle einen Schritt nach vorne zu machen. Bei der Reserve von Westfalia Welper, die als Letzter in den Spieltag gegangen war, verloren sie mit 23:28.

Bessere Personalsituation

"In dem Spiel wäre mehr für uns möglich gewesen", sagt HSG-Trainer Gerald Raasch, dessen Team in Hattingen zur Pause noch mit 12:11 geführt hatte. "Wir müssen weiter daran arbeiten, dass wir möglichst konstant spielen." Etwas verbessert gegenüber der Vorwoche stellt sich die Personalsituation bei der HSG für die Partie gegen Haltern dar.

Routinier Marco Schießl und die beiden Nachwuchsspieler Moritz Neuhaus und Alexander Materna stehen dem Trainer wieder als zusätzliche Alternativen zur Verfügung. Raasch will möglichst an den Erfolg aus dem Hinspiel anknüpfen, das Rauxel-Schwerin in Haltern mit 35:32 für sich entscheiden konnte. "Ich bin zuversichtlich, dass wir am Sonntag in eigener Halle eine gute Leistung zeigen werden."

Frauen-Bezirksliga 5
RW Dorsten - Castroper TV
(Sa, 17.45 Uhr, Sporthalle Maria Lindenhof, Kurt-Schumacher-Straße, Dorsten)

Mit ihrem Sieg gegen die HSG Vest Recklinghausen 2 am vergangenen Wochenende haben sich die Bezirksliga-Handballerinnen des Castroper TV deutlich vom letzten Platz abgesetzt. Nun fahren sie als Neunter zum VfL RW Dorsten.

Die Dorstenerinnen, die vor drei Jahren noch in der Landesliga und zuletzt jeweils in der Bezirksliga-Spitzengruppe gespielt hatten, gehören in dieser Spielzeit nur zum Mittelfeld. Als Sechster gehen sie in die Partie. Das Hinspiel in Castrop-Rauxel war allerdings eine klare Angelegenheit für den VfL, der sich mit 31:17 durchsetzen konnte.

"Wir haben uns aber seitdem stark verbessert", kommentiert CTV-Trainer Jan Schimmelmann. Der Castroper Übungsleiter geht mit seinem Team zuversichtlich in das 13. Saisonspiel, zumal ihm voraussichtlich wieder sein kompletter Kader zur Verfügung stehen wird. "Mit etwas Glück unterschätzt uns Dorsten", sagt Schimmelmann und ergänzt: "Dann wird für uns am Samstag ein gutes Ergebnis in greifbarer Nähe liegen."