TuS Ickern braucht dringend einen Sieg

Nach der Pokal-Niederlage gegen den SV Westerholt steigen die Landesliga-Handballer des TuS Ickern wieder in den Ligabetrieb ein. Am Sonntag empfangen sie den Tabellenletzten SG Handball Hamm 3. Die Bezirksliga-Herren der HSG Rauxel-Schwerin reisen zur HSG Gelsenkirchen.

Castrop-rauxel.. Handball: Landesliga
TuS Ickern - SGH Hamm III
(So., 18 Uhr)


Der Ickerner Trainer Ralf Utech lässt keinen Zweifel an der Zielsetzung für die Partie: "Dieses Spiel müssen wir gewinnen." Utech räumt zwar ein, dass der Vorsprung seines Teams gegenüber dem ersten Abstiegsplatz mit acht Punkten komfortabel sei, will sich darauf aber nicht ausruhen. "Wir möchten im oberen Drittel des Mittelfelds bleiben."

Den Einstieg in das Spieljahr 2015 haben die Ickerner am Donnerstag mit einer 21:36-Niederlage im Kreispokal-Achtelfinale gegen den Verbandsligisten SV Westerholt absolviert. Ein Spiel mit wenig Aussagekraft für das Liga-Geschehen, zumal der TuS in Minimalbesetzung mit nur einem Auswechselspieler antrat. "Ich hoffe, dass es am Sonntag in personeller Hinsicht besser aussehen wird", sagt Utech.
Sicher fehlen wird Nils Rodammer, der nach einer Roten Karte noch gesperrt ist. Auch Kilian Esser wird gegen Hamm noch nicht wieder zum Einsatz kommen. Der Spielmacher hat seine langwierige Verletzung zwar auskuriert, soll aber zunächst noch einige Trainingseinheiten absolvieren. "Ich will kein Risiko eingehen", sagt Utech.


Der zweite Langzeitverletzte im Ickerner Kader, Torhüter Tristan Ziesmann, muss nach seinem Kreuzbandriss weiter pausieren. In der Zwischenzeit hat Utech eine neue Aufgabe für ihn gefunden: Nach dem Rückzug von Co-Trainer Christian Becker unterstützt Ziesmann seinen Coach während der Partien an der Seitenlinie.



Bezirksliga
HSG Gelsenkirchen - HSG Rauxel-Schwerin
(Sa., 19:30 Uhr)


Der Trainer der Castrop-Rauxeler, Gerald Raasch, war mit dem Verlauf der bisherigen Spielzeit überhaupt nicht zufrieden. Nach einem ordentlichen Beginn hatte seine Mannschaft völlig den Faden verloren und aus den letzten sechs Spielen vor der Weihnachtspause nur noch einen Sieg geholt. "Unser schwierigster Gegner sind wir momentan selbst", kommentiert Raasch.
Zum Beginn des neuen Jahres zeigt er sich aber zuversichtlich, dass sein Team die Krise überwinden kann. "Wir haben gut trainiert und viel miteinander gesprochen", schildert er seine Eindrücke. "Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft in Zukunft wieder konzentrierter und mit einer positiveren Einstellung in die Spiele und auch ins Training gehen wird."


Schon bald stehen dem Übungsleiter zwei weitere personelle Alternativen zur Verfügung: Spielmacher Fabian Wenge, der aus der HSG-Jugend kommt, kehrt vom Landesligisten TV Brechten zu seinem Stammverein zurück. Der Kreisläufer Jonas Rose kommt vom Liga-Konkurrenten Westfalia Welper 2. Beide Akteure sind am Sonntag aber noch nicht spielberechtigt.