Trainer Dülfer in hausgemachtem Fitness-Programm

Korfball-Trainer Rüdiger Dülfer trainiert beim Spiel der zweiten Mannschaft des Schweriner KCs für den Ernstfall beim Europa Shield. Ein Tischtennisspieler widersprach mit seinem Dress der Kleiderordnung und einen Fußball-Torwart hat das "Ticker-Fieber" gepackt.

Castrop-rauxel.. Rüdiger Dülfer, Trainer der Regionalliga-Korfballer des Schweriner KC, kam schon vor dem Punktspiel gegen den HKC Albatros (18:14) ins Schwitzen. Er lief nämlich für den SKC 2 gegen den HKC 2 (17:12) als Spieler auf. Dabei erzielte er fünf Körbe - und verriet hernach: "Ich halte mich fit, um im Ernstfall beim Europa Shield in Barcelona Ende des Monats einspringen zu können. Nach dem Training und dem Spiel habe ich allerdings gemerkt, dass ich jetzt recht schwere Knochen habe."

Jörg Wagner, Tischtennisspieler in Diensten des Post SV I in der Bezirksklasse, nutzte am Sonntag, wie Mitspieler Axel Walther und auch Maximilian Bock auf der Gegenseite beim Post SV II, die Gelegenheit, sich farblich und modisch von ihren Doppel-Partnern abzuheben. Sie trugen nämlich jenes blaue Trikot, mit dem sie mit dem PSV II am Ende der Saison 2012/13 den Aufstieg gefeiert hatten - während ihre Mitstreiter im orangen Leibchen aufschlugen. Eigentlich brachen sie mit ihren Shirts die Regel, nach der alle Akteure eines Teams uniform antreten müssen. Der PSV-Vorsitzende Heinz Günter Hiller schmunzelte: "Beim vereinsinternen Duell hat das wohl keiner so eng gesehen." Eher salopp sind auch die Sprüche und Schlagworte, die das blaue Dress zieren, wie etwa "Laktattest", "Die Not kennt kein Gebot" oder "Muss, aber kann nicht".

Sascha Schöner, Fußball-Torwart beim A-Kreisligisten SG Eintracht/Genclik, hat bei den Hallen-Stadtmeisterschaften der Männer und Frauen offenbar "Blut geleckt". Bei den Turnieren hatte er von der ersten bis zur letzten Minute einen Live-Ticker im Internet angeboten. Hier hatte er in Windeseile über die Verläufe und Tore der Partien berichtet. Schöner hat nunmehr vor, künftig so von allen Heimspielen seines Teams im Kreisliga-Oberhaus zu berichten. Da er selbst zwischen den Pfosten stehen wird, sorgt er für die technischen Voraussetzungen und lässt dann Marc Böttger vom Eintracht-Vorstand "tickern".