Torgefährliches Duo fehlt Ickern in Witten

Das erste Spiel der Rückrunde steht am Samstag, 24. Januar, für die Landesliga-Handballer des TuS Ickern auf dem Plan. Sie treten beim HSV Herbede an. Noch 13 Spiele stehen im Kalender, die der TuS ziemlich gelassen angehen kann.

Castrop-rauxel.. Landesliga
HSV Herbede - TuS Ickern
Samstag,19.30 (Horst-Schwartz-Halle, Vormholzer Ring 56, Herbede)

Der TuS Ickern startet als Achter auf einem Platz im gesicherten Mittelfeld in die letzten 13 Spiele der Saison, während die Herbeder die Hinrunde mit zwei Punkten weniger auf dem Konto als die Castrop-Rauxeler auf Rang zehn abgeschlossen haben.

Am ersten Spieltag im vergangenen September hatten sich beide Teams eine umkämpfte Partie geliefert, aus der die Ickerner am Ende mit einem knappen 17:16-Erfolg hervorgingen. "Das Hinspiel war von den Abwehrreihen geprägt", erinnert sich der Ickerner Trainer Ralf Utech, "in spielerischer Hinsicht lief auf beiden Seiten nicht so viel zusammen."

Auch im zweiten Saisonspiel gegen die Wittener erwartet der TuS-Coach einen Vergleich "auf Augenhöhe". Die Reise nach Witten kann Utech allerdings nicht mit seiner Bestbesetzung antreten. Unter anderem müssen die Ickerner auf die torgefährlichen Rückraumspieler Maurice Zendrowski und Nils Rodammer verzichten. Auch Stefan Kresse und Julian Esser werden am Samstag nicht zum Einsatz kommen, ebenso wie Carsten Böcking, der ab Februar aus beruflichen Gründen ganz aus dem Kader scheidet.

"Aufgrund der Personaldecke wird es sicher nicht einfach werden", weiß Utech. "Wir müssen aus einer sicheren Deckung heraus agieren und im Angriff eine hohe Trefferquote an den Tag legen", lautet seine Devise für das anstehende Spiel. Der TuS-Übungsleiter weist auch auf die besonderen Verhältnisse in der Herbeder Halle hin, die "sehr eng und klein" sei. Dadurch würden "Fehlwürfe fast immer mit Tempogegenstößen bestraft", führt Utech aus. Das gelte es zu vermeiden.

Negativserie

Mit einem Sieg in Herbede könnte der TuS Ickern, der zuletzt allerdings fünf Auswärtspartien in Folge verloren hat, im Idealfall bis auf den sechsten Platz vorrücken. Auch der TuS Hattingen 2 auf Platz fünf ist nach vier Niederlagen in Folge wieder in Reichweite der Castrop-Rauxeler. Der Vorsprung der Hattinger beträgt noch drei Punkte.