SV-Strategen machen alles klar
07.04.2008 | 16:07 Uhr 2008-04-07T16:07:00+0200Castrop-Rauxel. Der Sieg über Bielefeld bedeutet für die Castrop-Rauxeler den Klassenerhalt. SK Ickern unterliegt beim Spitzenreiter und nun Aufsteiger Hamm.
Verbandsklasse Gr. 1, SV Hamm - SK Ickern I 4,5:3,5; SK Ickern-1: Klaus Friedrichs (1/kampflos). Thorsten Banik (0), Martin Kemna (0,5), Norbert Hater (1), Udo Schweiger (0), Hans-Werner Wachovius (0,5), Andreas Kuhn (0,5), Thorsten Hater (0).
Mit dieser Niederlage beim Tabellenführer ist klar: Um das Thema Aufstieg muss sich der SK Ickern keinerlei Gedanken machen, dafür können die Strategen aus Hamm den Sprung in die nächst höhere Spielklasse feiern. In Hamm hatten es die Ickerner schwer, obwohl Klaus Friedrichs an Brett eins sogar kampflos punktete.
In den übrigen Partien war dem Gäste-Team aber anzumerken, dass es auf Sulejman Maslak, Dietmar Sawatzki und Frank Sieczkarek verzichten musste. Mit Thorsten Hater schickte der SK einen Nachwuchsakteur an Brett acht. Das Thema Aufstieg ist schnell abgehakt gewesen: „Wir hatten in dieser Saison sowie so eine sehr schwere Gruppe”, gab SK-Klubchef Herbert Ulrich zu Protokoll.
NRW-Klasse Gr. 1, SV Castrop-Rauxel I- Bielefelder SK I 5,0:3,0; SV Castrop-1: Chiel van Oosterom (1), Michiel van Wissen (0,5), Joost Michielsen (0,5), Timon van Dijk (0,5), Dirk Topolewski (0,5), Vincent Deegens (0,5), Rainer Kaeding (0,5), Thomas Fischer (1).
Der Einsatz der „fliegenden Holländer” hat sich gelohnt. Nahezu das gesamte Kontingent an seinen Figurenziehern aus dem Nachbarland schöpfte der SV Castrop-Rauxel aus, um gegen den Tabellennachbarn aus Bielefeld alles klar zu machen in Sachen „Klassenerhalt”. Die Rechnung ging voll auf, denn die Gäste wurden an allen acht Brettern routiniert in Schach gehalten. „Vorne” landete Chiel van Oosterom einen vollen Punkt, desgleichen gelang Thomas Fischer an Brett 8. Dazwischen rundeten sechs Remis den sicheren 5:3-Erfolg der Castroper ab.
Castrop zog in der Tabelle vorbei an den Ostwestfalen in die „gesicherte Zone”, ist jetzt Vierter. „Am letzten Spieltag gegen das Schlusslicht BSG Rheinpark werden sicher nicht mehr so viele Holländer Einsätze für uns fliegen”, versprach Uwe Gräbe, man müsse schließlich auch an die Reisekasse denken – und die wurde für diese entscheidende Partie gegen Bielefeld kräftig geplündert.
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