Sportkegler sind wieder nur Außenseiter

Nur mit Außenseiter-Chancen treten die Castrop-Rauxeler Sportkegler in der zweiten Runde des Westfalenpokals beim BSV Ostbevern an. Zwar spielen die Münsterländer auch auf Regionalliga-Ebene und in ihrer Liga wie die Castrop-Rauxeler im Tabellenkeller - haben aber noch einen großen Vorteil

Castrop-rauxel.. Westfalenpokal, 2. Runde
BSV Ostbevern - SK Castrop-Rauxel
Sonntag, 15. Februar, ab 10 Uhr


Die Münsterländer spielen in der Regionalliga 1 und stehen dort wie auch die Europastädter auf einem Abstiegsrang. Doch während für das SK-Sextett der Abstieg nur noch rechnerisch zu umgehen ist, hat der BSV noch echte Chancen und will sich mit dem Einzug in die dritte Westfalenpokal-Runde nochmals Selbstbewusstsein für den Endspurt im Abstiegskampf erkämpfen.


Für einen Auswärtserfolg könnte jedoch sprechen, dass im Pokal nur vier Kegler auf die Bahnen müssen und in Ostbevern keiner der drei Hornig-Brüder, sondern allenfalls Spitzenspieler Markus Bäumer für eine Zahl über 800 Holz infrage kommt.

Wenig ergiebige Bahnen

Dennoch sieht SK-Sprecher Joachim Müller kaum Aussichten auf ein Weiterkommen auf den für die Sportkegler unbekannten und nicht sehr ergiebigen Bahnen des Eastside-Kegelcenters. So steht in der Regionalliga-Saison noch kein einziger Auswärtspunkt zu Buche.


Und in Ostbevern muss das Team aus beruflichen Gründen ausgerechnet auf Uli Eudenbach verzichten, der in der Vorwoche in Meinerzhagen mit 777 Holz das beste Auswärtsergebnis und immerhin zehn Einzelwertungspunkte erzielte. Für ihn wird neben dem gesetzten, aber aktuell krankheitsbedingt geschwächten Trio Müller, Norbert Jazbinsek, Klaus Mestenhauser voraussichtlich Detlef Reschke nachrücken.

Die Erstrundenspiele konnten beide Teams auswärts souverän für sich entscheiden. Während Ostbevern bei der DJK GW Nottuln 2 mit 2868 Holz und 140 Zählern Vorsprung gewann, setzten sich die Sportkegler Castrop-Rauxel auf Bezirks-Ebene bei der SKV Erkenschwick mit 3147:2976 Holz durch.