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Schweriner KC baut die Tabellenführung aus

13.02.2012 | 13:11 Uhr
Schweriner KC baut die Tabellenführung aus

Ein fast perfekter Spieltag für die Vereine aus der Europastadt. Schwerin siegt im Spitzenspiel, ein spannendes Derby zwischen Grün-Weiß und Henrichenburg und ein Erfolg für den KV Adler Rauxel

Der vergangene Regionalliga-Spieltag hätte für die Castrop-Rauxeler Korfball-Vereine kaum besser laufen können: Im Spitzenspiel besiegte der Schweriner KC die SG Pegasus und festigte so die Tabellenspitze. Im Derby zwischen dem KC Grün-Weiß und dem Henrichenburger KC Albatros kam es zu einem spannenden 13:17. Während die Albatrosse nun Platz vier belegen, sieht es für die Grün-Weißen düster aus: Sie bleiben Tabellenletzter – auch weil die Adler wieder gepunktet haben. Beim TuS Schildgen holten sie ihren zweiten Saisonsieg und können langsam wieder einen Blick nach oben wagen.

Pegasus Rommerscheid - Schweriner KC 13:17.
Die Schweriner kamen als Spitzenreiter zum Gastspiel gegen den Tabellenzweiten – und bauten ihren Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Vor allem in der ersten Spielhälfte glänzte die Mannschaft aus der Europastadt, ging früh mit 6:0 in Führung: „In der ersten Halbzeit ging unser Konzept voll auf“, erklärt SKC-Kapitän Lennart Schwirtz. Mit einem Pausenstand von 12:6 wurde die Sechs-Körbe-Führung auch gehalten. In der zweiten Halbzeit fanden die Gastgeber zwar besser ins Spiel, ihre Aufholjagd blieb allerdings erfolglos: Mit zwei Körben Vorsprung gewinnt der SKC vor allem dank einer starken ersten Hälfte das Spitzenspiel.

Das Team aus der Europastadt hat nun 12:2 Punkte, während die verfolgenden Pegasi mit 8:4 Zählern auf Platz zwei bleiben. Das M-Wort nimmt allerdings noch niemand in den Mund: „Die Tabelle sieht sicherlich gut aus, doch die kommenden Spiele haben es in sich“, warnt Schwirtz. Eigentlich handelt es sich in diesen Partien jedoch um Pflichtaufgaben, es geht gegen die drei Tabellenletzten: Zuerst spielt der SKC zu Hause gegen Albatros Henrichenburg (4. März), dann auswärts beim KV Adler Rauxel (1. April), bevor es am letzten Spieltag zu Hause gegen den Tabellendritten TuS Schildgen geht (15. April).
Grün-Weiß - Albatros Henrichenburg 13:17.
Dieses Derby hatte es in sich: Bereits in der ersten Minute flog der Ball in den Korb der Gastgeber – zur Halbzeit stand es 5:5. Ein Spielstand, der auch den Verlauf widerspiegelte: Beide Teams zeigten sich gleichstark und kämpferisch. Der tragische Moment der Partie ist dann die 46. Minute: Die Albatrosse bauen ihre Führung auf zwei Körbe auf und ziehen davon. Grün-Weiß verliert in der Restspielzeit den Anschluss und unterliegt am Ende mit vier Körben Unterschied.

Der vorletzte, rettende Tabellenplatz rückt so für die Grün-Weißen in weite Ferne: Mit 2:12 Punkten aus sieben Partien (der Vorletzte hat erst sechs Partien gespielt und 4:8 Punkte) stecken sie ganz tief im Abstiegskampf. Auch die kommenden Begegnungen werden alles andere als einfach: Am kommenden Spieltag empfangen die Grün-Weißen zuerst gegen den Tabellendritten TuS Schildgen (4. März). Es folgt eine Auswärtspartie beim Zweiten SG Pegasus (11.März), ehe es am letzten Spieltag zu Hause gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten KV Adler Rauxel geht (15. April).

Für den Henrichenburger KC Albatros sieht es entspannter aus: Sie haben mit 6:8 Punkten den Abstand ans Tabellenende vergrößert und belegen den vierten Platz. In den kommenden Partien wird es jedoch schwierig: Am 4. März spielen die Albatrosse erst beim Schweriner KC, es folgen zwei Heimspiele gegen die Adler Rauxel (24. März) und die SG Pegasus (15. April).

TuS Schildgen - Adler Rauxel 15:22.
„15 Gegenkörbe zu bekommen und 22 zu werfen ist vollkommen ok, wir haben ordentlich gespielt und verdient gewonnen“, fasst Adler-Trainer Stefan Strunk die Partie seiner Mannschaft beim TuS Schildgen zusammen.

Er kann vorerst durchatmen: Nach einem verkorksten Saisonstart mit zuletzt drei Niederlagen in Folge hatten viele den Vorjahresmeister schon zum Abstiegskandidaten Nummer eins erklärt. Mit diesem zweiten Saisonsieg haben die Adler ihren Vorsprung auf den letzten Tabellenplatz jedoch gefestigt: „Das Spiel war ein Lichtblick für uns“, sagt Strunk erleichtert.

Den Grund für den Sieg macht er vor allem an einer Spielerin fest: „Mit Antje Menzel ist eine wichtige Spielerin wieder in unseren Kader zurückgekehrt, sie gab der Mannschaft Stabilität.“ Menzel, die wegen einer Mutterschaftspause pausiert hatte, warf bei ihrem Comeback gleich zwei Körbe.

Die Adler haben noch vier Partien vor sich: Am 4. März empfangen sie die SG Pegasus, am 24. März spielen sie beim Henrichenburger KC, bevor sie am 1. April den Schweriner KC empfangen. Am letzten Spieltag geht es zum KC Grün-Weiß.

Stephan Rathgeber

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