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Handball – Bezirksliga

Pause nach der Pause

12.02.2012 | 15:56 Uhr
Pause nach der Pause
Niels Soumagne (re.) brach sich beim Abschlusstraining den Fuß, wird der HSG Rauxel/Schwerin acht Wochen fehlen. Foto: Gödde

HSG Rauxel/Schwerin verliert beim Tabellenführer in Herbede mit 28:33, obwohl die Sieben von Trainer Gerald Raasch zur Pause noch mit drei Toren in Führung lag.

HSG Herbede -
HSG Rauxel/Schw.33:28 (12:15)

HSG: Strunk; Wieser (5), Kunze (9), Clausen (2), Schulte (1), Cromme (3), Krause (4), Rosendahl (3), Meyer (1)

Für Gerald Raasch und seine Mannschaft ging es am Samstagabend zum Spitzenreiter. Die HSG Herbede gilt als Aufstiegskandidat Nummer eins. Doch im ersten Durchgang spielte nur eine Mannschaft und die hieß HSG Rauxel/Schwerin. Von Beginn an waren die Rauxeler das aktivere Team und folglich auch das erfolgreichere. Vor allem Matthias Kunze lief einmal mehr zur Hochform auf, knüpfte nahtlos an die guten Leistungen der Vorwochen an. „Wir haben hinten gut zugepackt und die Dinger vorne gut verwandelt“, erklärt Raasch. Mit einem Vorsprung von drei Toren ging es in die Kabine.

Dort nahm sich die HSG vor, genau so weiterzumachen. Doch irgendwie blieb dieses Vorhaben in der Kabine. Innerhalb von drei Minuten stand es 15:15. „Wir haben uns dann überrollen lassen. Aus unerklärlichen Gründen“, sagt Raasch. Der Trainer verzichtete auf eine Auszeit, räumte diesen Fehler nach der Partie ein. „Vielleicht hätte ich es machen sollen. So nahm das Übel dann seinen Lauf“, sagt Raasch.

Acht Minuten vor dem Ende stand es 29:20, das Spiel war längst entschieden. Doch die Rauxeler kämpften sich noch einmal zurück in die Partie, bis auf vier Tore konnte die personell wieder einmal arg dezimierte Raasch-Sieben den Rückstand verkürzen. Am Ende lag die HSG mit fünf Toren hinten. „Die Zeit hat nicht mehr gereicht“, so Raasch, der jetzt auch noch auf Niels Soumagne verzichten muss.

Bei der Abschlusseinheit am Montag ließ Raasch zum Aufwärmen Fußball spielen, Soumagne brach sich dabei den Fuß. „Sechs bis acht Wochen wird er uns sicher fehlen“, vermutet der Trainer. Jetzt ist erst einmal Regeneration angesagt, am kommenden Karnevalswochenende sind die Rauxeler nicht im Einsatz. Danach geht es mit einem Heimspiel gegen den FC Erkenschwick weiter.

Christoph Winkel

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