Nicht auf Rosen gebettet
14.11.2008 | 16:58 Uhr 2008-11-14T16:58:00+0100Castrop-Rauxel. Versucht man dem Blick auf die Tabelle der Kreisliga A etwas abzugewinnen, dann zumindest dies: Für Spannung ist gesorgt. Wenn schon nicht oben, dann wenigstens in Sachen Abstieg mischen die Castrop-Rauxeler Klubs bis auf Weiteres kräftig mit.
Dabei kann eines der Sorgenkinder aus der Europastadt, die jetzt von Ralf Kant trainierte SG Castrop (15.), im Derby beim SV Dingen (12.) wertvollen Boden gut machen. Und die Gastgeber selbst mit in den Tabellenkeller reißen. Das dürfte allen Beteiligten an der Westheide wiederum klar sein. Da beide Teams personell nicht auf Rosen gebettet sind, dürfte sicher die Tagesform der jeweils elf Aufrechten, die auflaufen können, entscheidend sein. Hohe Fußballkunst springt dabei sicher nicht heraus. Eher dürfte der geneigte Zuschauer Kampf und Einsatz zu sehen bekommen. Aber solide Fußball-Grundlagen haben ja auch ihren Reiz.
Das zweite Derby steigt an der Brandheide. Dort empfängt der „wieder auferstandene” FC Frohlinde (12.) die Elf vom Berg, BG Schwerin II (4.). Von der Papierform sind die Gäste sogar Favorit. Doch diesen Floh dürfte BG-Trainer Peter Wach (sh. Foto) seinen Jungs recht schnell ausgetrieben haben. Denn die Truppe seines Frohlinder Gegenübers Udo Drees steht keineswegs auf dem Platz, wo sie von Haus aus hingehört. Und zuletzt ließ Frohlinde durch zwei klare Siege in Folge aufhorchen.
Wie wird sich Yeni Genlikspor (9.) gegen den Spitzenreiter Fortuna Herne präsentieren? Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga kommt die Gül-Elf einfach nicht in ruhiges Fahrwasser. Zuletzt gab es eine 0:13-Abreibung bei BG Schwerin II. Am Sonntag gegen die Herner droht am Fuchsweg erneut eine derbe kalte Dusche.
Zumindest den ersten Treffer seit Wochen durfte Schlusslicht Victoria Habinghorst am letzten Sonntag bejubeln. Nach also, es geht doch. Aber ob es gegen die kompakt spielende SG Herne 70 (8.) auch klappt? Man wird sehen.
Wirkliche harte Wochen kommen auf den TuS Henrichenburg (15.) in der Recklinghäuser Gruppe A-Ost zu. Da ist Feuerwehrmann und Interims-Coach „Didi” Nerger wirklich nicht um seine Aufgabe zu beneiden. Und mit der SG Suderwich (3.) kommt gleich ein richtiger harter Brocken an die Lambertstraße.
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