Neue Defensivqualität beim VfB Habinghorst

Trainer Helmut Schulz will es in seiner möglichen Abschieds-Saison beim Fußball-A-Kreisligisten VfB Habinghorst noch einmal wissen. „Ich habe ganz klar gesagt, dass ich noch ein Jahr machen will“, sagte Schulz vor dem ersten Testspiel der Saisonvorbereitung bei Arminia Sodingen.

Castrop-rauxel.. Übungsleiter Schulz führte weiter aus: "In diesem Jahr möchte ich noch einmal richtig intensiv eine Mannschaft trainieren, wie es meiner Philosophie entspricht." Der Coach geht in diesen Tagen in seine dritte Spielzeit nach dem Bezirksliga-Abstieg. "Damals nach dem Abstieg habe ich gesagt, ich tue alles dafür, dass der Verein wieder aufsteigt. Unter meiner Verantwortung ist Habinghorst abgestiegen. Das nagt an mir", bekannte der 62-jährige.

Von Amtsmüdigkeit ist allerdings keine Spur zu sehen. Zunächst sei das Ziel, den Spaßfußball herüber zu bringen - ohne Druck. "Ich will vermitteln, warum wir damals mit dem Fußballspielen angefangen haben. Ich brenne darauf mit den Jungs noch einmal etwas zu erreichen", erklärte Helmut Schulz. Niemals nie, solle man bekanntlich ja sagen. Das gilt auch für den Trainer. "Wenn ich bei einer möglichen Aufstiegsfeier nach dem dem vierten Bier gefragt werde, ob ich weitermache, weiß ich jetzt nicht, wie ich antworten werde", verriet Schulz.

Eben dieses Thema "Aufstieg" will der VfB-Trainer nicht als Ziel ausgeben. Stattdessen soll es ein Platz unter den ersten Fünf werden. Understatement wird an der Kampfbahn Habichthorst fortan groß geschrieben. Das Team sieht sich als Herausforderer für die üblichen Aufstiegskandidaten SG Castrop, SuS Merklinde, Marokko Herne oder den VfB Börnig.
Dennoch ist die Qualität im VfB-Kader vorhanden. Neues Prunkstück soll die Viererkette um Rückkehrer Tim Wesolek (zuvor Arminia Marten) und Tolga Buyruk, bislang in der Oberliga für den ASC 09 Dortmund aktiv, werden. Rasit Cobuloglu (TuS Eving-Lindenhorst) spielte in der A- und B-Junioren-Bundesliga für Rot-Weiß Essen und zeigte sein Können als Gastspieler des damaligen Zweitligisten TuS Koblenz.