Mit Tempo aus dem Keller
10.01.2010 | 20:49 Uhr 2010-01-10T20:49:00+0100Catsrop-Rauxel. TuS Ickern klettert durch den 33:24-Erfolg gegen Westfalia Herne II von den Abstiegsrängen. Trainer Stephan Pade freut sich neben dem Sieg über die Rückkehr in die neue, alte Heimstätte an die Habinghorster Straße
TuS Ickern - HC Westfalia Herne II 33:24 (18:13)
TuS: Wuttke, Ziesmann - Rodammer (3), Kunze, J. Esser (1), Ulrich (2), Vogel, Altenrath, Pensky (5), C. Böcking (5/1), B. Böcking (5), K. Esser (8), Neumann (4/1), V. Esser.
So schlecht das alte Jahr für die Handballer des TuS Ickern endete, so gut beginnt das neue. Erst der sensationelle Punktgewinn in der Vorwoche gegen den TuS Jahn Dellwig, jetzt der Sieg gegen die Reserve der Westfalia aus Herne. Die Mannschaft von Trainer Stephan Pade hat die Abstiesränge vorerst verlassen können.
Durch konstant hohes Tempo gelang es der Sieben, den Gast aus der Nachbarstadt mürbe zu laufen. „So wie wir uns das vorgenommen hatten”, lobt Pade.
Bereits zu Beginn des Spiels stürmte Ickern immer wieder munter auf des Gegners Tor und führte früh mit 4:1. Dem zwischenzeitlichen Ausgleich ließen die TuS-Spieler Taten folgen und zogen zwischen der 13. und 22. Minute, ohne Gegentor, auf 14:6 davon. „Das konnte man sich von der Seitenlinie ganz gut anschauen”, kommentiert der Trainer. Dass Herne den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf fünf Tore verkürzte, störte den Coach nicht wirklich. „Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass etwas anbrennen könnte”, sagt Pade.
Er sollte recht behalten. Denn näher als auf fünf Tore kam der Gast nicht an die Ickerner heran. Nach dem 28:19 nach knapp 50 Minuten hatte Herne dem Spiel rein gar nichts mehr zuzusetzen. Pade reagierte und wechselte anschließend munter durch.
Allen voran Kilian Esser, der nach einer schweren Schulterverletzung erst zum zweiten Mal wieder auf dem Platz stand, machte ein bärenstarkes Spiel. „Er ist nicht nur der Chef auf dem Platz, sondern auch extrem torgefährlich”, lobt Pade. Acht Mal netzte er gegen die Westfalia-Reserve ein und war somit der beste Torschütze seines Teams.
Neben dem Sieg freute sich Pade über die Rückkehr in die neue, alte Heimstätte an der B235. Die Renovierungsarbeiten an der Halle an der Habinghorster Straße sind abgeschlossen, sodass die Ickerner Landesliga-Handballer erstmals wieder auf gewohntem Boden spielen konnten.
„Wir dürfen nach dem Sieg jetzt nur nicht abheben. Doch dafür werde ich als ihr Trainer schon sorgen”, sagt Pade und lacht.
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