Lockerer Aufgalopp für Schwerin und Wacker

Um 11 Uhr haben sich am Sonntag die Fußball-Bezirksligisten Spvg Schwerin und SV Wacker Obercastrop zum Trainings-Aufgalopp für die neue Saison 2015/16 aufgemacht. Die Kicker ließen sich auch vom Gewitter-Wetter in den Morgenstunden nicht entmutigen.

Castrop-rauxel.. Der Sommerregen hörte pünktlich zur Ansprache von Wacker-Trainer Andreas Köhler, es donnerte aber noch gewaltig durch die Erin-Kampfbahn. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm ließ der Übungsleiter zum Auftakt der Saisonvorbereitung ein lockeres Trainingsspiel austragen. Köhler selbst beobachtete den Kick aus luftiger Höhe - auf einer Bank hinter den Trainerbänken sitzend.

In der kommenden Saison will Andreas Köhler an die Rückrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen: "Das heißt nicht, dass wir Dritter wie in der Rückrunden-Tabelle werden wollen, sondern einen Mix aus Hin- und Rückrunde spielen. Wir haben da gezeigt, dass wir auch Spitzenmannschaften schlagen können." Platz fünf oder sechs soll es für Obercastrop zumindest werden.

Mit den Neuzugängen wollte sich der SV Wacker vor allem in der Breite verstärken. "Speziell in der Abwehr hatten wir zum Ende der Hinrunde und Anfang der Rückrunde aufgrund von Verletzungen das eine oder andere Problem", so Köhler. Nach Verbesserung der körperlichen Verfassung der Spieler will Andreas Köhler Anfang August seine 22 Schützlinge in puncto Taktik schulen.

Faust fehlt zum Start

Bei der Spvg Schwerin weilte Coach Thomas Faust beim Trainingsauftakt im Urlaub. Er wird erst am Sonntag, 12. Juli, zum ersten Testspiel bei Eintracht Dortmund zurück erwartet. Die erste Einheit lief locker ab, die Spieler organisierten auf halbem Spielfeld ein Trainingsspiel. Sieben neue Akteure fanden sich auf dem Kunstrasen am Grafweg ein, darunter auch Rückkehrer Martin Kapitza (vom TuS Henrichenburg). Zudem standen elf Akteure aus dem bisherigen Kader auf dem Platz.

Insgesamt kann Trainer Faust auf 28 Spieler zurückgreifen, darunter sechs A-Junioren. Geschäftsführer Peter Wach möchte auf diese setzen: "Sie sollen ihre Chancen in der Ersten erhalten, zum Teil konnten sie ja schon Erfahrungen sammeln." Ebenso wie der SV Wacker peilen die Schweriner auch einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an. Wach: "Wir wollen so früh wie möglich mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu haben."

Erfreulich ist laut Wach die Trainingsbeteiligung bei der Spvg. Coach Faust konnte in der alten Spielzeit stets auf fast seinen gesamten Kader bauen, was sich letztlich in den Resultaten widerspiegelte. "Zu den Einheiten sind über 18 Leute da. Die Mannschaft kann sich immer besser einspielen", erklärt Wach, der hofft, dass sich dies nun auch in der neuen Spielzeit am Tabellenplatz ablesen lässt.