Letztes Wort Mitte Juli
20.06.2007 | 08:35 Uhr 2007-06-20T08:35:02+0200Chef-Adler Bodo Wieser: "Von Gerechtigkeit keine Spur"
Bei Adler fragt man sich, was tatsächlich hinter allem steckt. Der Vorsitzende Bodo Wieser stellt fest, "dass in der Zeit, in der wir zweimal umziehen mussten, andere Vereine gleich zweimal komplett neue Spielanlagen gestellt bekamen." Von Gerechtigkeit bei der Verteilung auch der steuerlichen Mittel gebe es also keine Spur. Für ihn sehe alles danach aus, "dass der Verein zu einer Fusion oder zur Aufgabe gezwungen werden soll." Zumal er anmerkt, dass "der Platz in Pöppinghausen ja schließlich auch auf der Kippe steht", wenn man das letzte Gutachten der Stadt ernst nehme.
"Darüber aber", sagt Winfried Hetzel, "ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mitte Juli soll endlich das abschließende Gespräch mit der Politik stattfinden. Erst dann kann die Situation wirklich beurteilt werden." Danach sollen die Klubs mit an den Tisch kommen, um die praktische Umsetzung zu regeln.
Einen Umzug nach Pöppinghausen aber wollen die Adleraner nicht hinnehmen. Bodo Wieser: "Wir versuchen, dies mit all unseren Möglichkeiten zu verhindern und hoffen, dass unsere Alternativvorschläge, wie ein möglicher Umzug in die Erin-Kampfbahn, zumindest erörtert werden, bevor etwas Endgültiges entschieden ist."
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