Königshof residiert beim Spitzenreiter

Nach dem 8:0-Kracher zum Rückrunden-Auftakt beim BC Neustadt/Orla steht für das Bundesliga-Team des ABC Merklinde diesmal auch nur ein Spiel auf dem Programm: Die Akteure der BF Königshof werden an den großen Billardtischen im Bürgerzentrum an der Johannestraße erwartet.

Castrop-rauxel.. Großes Billard: Bundesliga
ABC Merklinde - BF Königshof
Samstag, 14 Uhr

Welch eine Diskrepanz. Hier der Überraschungs-Spitzenreiter aus der Europastadt mit acht Siegen nach acht Spielen. Dort die Mannen vom Krefelder Königshof auf dem vorletzten Platz. Eine leichte Sache? Ganz bestimmt nicht. Denn Merklinde muss erstmals in dieser Saison ohne ihre an Siege gewöhnte Ausländer auskommen. Gertjan Veldhuizen (vier Partien/vier Siege und Martijn Egbers (ein Spiel/ein Sieg) müssen in ihrer holländischen Heimat spielen. Dort geht auch der Tscheche Marek Faus (drei Spiele/drei Siege) seinen niederländischen Verpflichtungen nach.

Durchschnitt erhöht

Und das, nachdem gerade in der Vorwoche im thüringischen Neustadt, der ABC mit zwei Ausländern antrat. Und souverän gewann. Erstmals wurde der Durchschnitt mit 61,02 in Höhen getrieben, die bisher nur der amtierende Deutsche Meister und Abonnement-Sieger DBC Bochum gespielt hat.

In Neustadt/Orla wurde aufgezeigt, dass die Merklinder nun richtig an der Spitze angekommen sind. So zeigt sich auch Mannschaftsführer und Mitspieler Uwe Klein selbstbewusst: "Ob mit Ausländer oder nicht, gegen Königshof sollte es auch so klappen."

Immerhin hat Klein selbst eine gute Bilanz in der Disziplin Einband (acht Spiele/sieben Siege) vorzuweisen, wie auch Christian Pöther (acht Spiele/sieben Siege ein Remis/eine Niederlage). Klaus Klein, der das Quartett komplett machen wird, hat seinen einzigen Saison-Einsatz ebenfalls gewonnen.

Da hinkt nur Alex Reuter etwas hinterher, der bei seinen bislang sieben Einsätzen (zwei Siege/fünf Niederlagen) seine wahre Stärke noch nicht so richtig abrufen konnte. Gerade gegen Königshof könnte der junge Schweriner in Merklinder Diensten was gutmachen. Beim 6:2 im Hinspiel hatte Alex Reuter eine ganz unglückliche 240:300-Niederlage gegen den Königshofer Michael Woidowski kassiert.Das vergessen zu machen wäre gut, dafür sieht man sich ja immer zweimal.