Kids können beim DJK Roland an die Platte

Es wird definitiv niemand mit leeren Händen nach Hause gehen: 38 Preise hat der DJK Roland Rauxel am Sonntag bei den Tischtennismeisterschaften für die Minis zu vergeben. Die Roländer hoffen natürlich mit der Aktion den Nachwuchs für ihren Sport begeistern zu können.

Castrop-rauxel.. Kinder, die gerne mal in den Tischtennissport reinschnuppern wollen, können sich am Samstag, 14. Februar, bei der DJK Roland Rauxel austoben. Der Club von der Bahnhofstraße stellt ab 10 Uhr in der Turnhalle der Martin-Luther-King-Schule (Bahnhofstraße 266) zum siebten Mal Turniere um die Mini-Meisterschaften auf die Beine.

Dabei steht vor allem der Spaß im Vordergrund, soRoland-Vorsitzender Christina Chroscinsk, der mit rund 20 Kindern in der Halle rechnet. Der bisherige Teilnehmerrekord liegt bei 26 Kindern. Als "Kinder der Mini-Meisterschaften" spielen aktuell Robin Gude (Turnier 2006) und Emilio Kartas in den Rauxeler Herren-Teams. Dazu kommt der 12-jährige Aaron Busemann, der mit acht Jahren an den Mini-Meisterschaften teilgenommen hat. Mittlerweile spielt er in der zweiten Rauxeler Mannschaft (Bezirksklasse). "Er ist sogar einer der Leistungsträger dort", weiß Chroscinski. Das komme nicht häufig vor, so der Vorsitzende.

Mitmachen dürfen Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren, die keinem Tischtennisverein angehören. Diese werden in drei Altersklasse eingeteilt und bekommen vor dem Turnier zunächst einen Grundkurs in Aufschlag, Vorhand und Rückhand. Die Altersklassen-Sieger, die jünger als zehn Jahre sind, dürfen beim Kreis-Entscheid mitspielen und können sich für Bezirks- und Landes-Turniere qualifizieren. Das Bundesfinale 2015 wird in Delmenhorst (Niedersachsen) über die Bühne gehen.

Neben dem sportlichen Anreiz verspricht sich auch der Verein Roland Rauxel einiges von den Mini-Meisterschaften, dessen Endphase der Planung ungefähr eineinhalb Monate in Anspruch nimmt. "Für den Verein ist das unheimlich wichtig, weil die Mitgliederzahlen leider stark schrumpfen", erklärt Chroscinski. "da müssen wir gegensteuern."