Jakschik mit DRV-Achter auf der Themse

Für Malte Jakschik vom Ruderverein Rauxel und seine Mannschaftskollegen aus dem Team Deutschland-Achter geht am Wochenende das Vorbereitungsprogramm auf die Weltmeisterschaft weiter. Das Boot des Deutschen Ruderverbandes geht am Sonntag bei der traditionsreichen Henley Royal Regatta in England an den Start.

Castrop-rauxel.. Der Ruder-Wettbewerb mit Teilnehmern aus der ganzen Welt wird seit 1839 auf der Themse bei Henley-on-Thames, 60 Kilometer westlich von London, durchgeführt. Er gilt auch als gesellschaftliches Großereignis. "Die Henley Royal Regatta hat einen gewissen Stellenwert", kommentiert Ruder-Bundestrainer Ralf Holtmeyer. "Ich denke, jeder gute Ruderer sollte einmal dort gestartet sein."

Zuletzt war der Deutschland-Achter 2011 in Henley vertreten und brachte einen Sieg vom "Grand Challenge Cup" bei der Royal Regatta mit. Für Malte Jakschik vom RVR, der erst seit dem vergangenen Jahr im Flaggschiff des DRV sitzt, ist der traditionsreiche Wettbewerb noch Neuland.

Für Finale qualifiziert

Aufgrund eines Freiloses dürfen Jakschik und seine Teamkollegen, die in Henley als "Ruderclub Hansa Dortmund" an den Start gehen werden, direkt im Finale am Sonntag in den Wettbewerb einsteigen. Das Regelwerk der Royal Regatta sieht vor, das jeweils zwei Boote im K.O.-System über die 2140 Meter lange Strecke starten.

Ein potenzieller Gegner der Deutschen ist das Boot aus Großbritannien, dem Jakschik und Co. vor zwei Wochen beim Weltcup in Varese (Italien) unterlegen waren. Zuvor hatte der DRV-Achter allerdings bei der Europameisterschaft in Polen die Nase gegenüber den Briten vorn gehabt.