Jakschik-Achter fährt nicht nach Frankreich

Der Deutschland-Achter mit dem Ruderer Malte Jakschik vom RV Rauxel wird am Wochenende nicht bei der Weltcup-Regatta, in Aiguebelette (Frankreich), in den Start gehen. Nach den Europameisterschaften in Belgrad (Serbien) hätte das Boot "ein paar Ausfälle" gehabt, sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer.

Castrop-rauxel.. Malte Jakschik, der mit gerade einmal 20 Jahren unlängst in dem Flaggschiff des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) EM-Gold gewonnen hatte, gehörte nicht zu diesen Ausfällen, konnte ungehindert weiter trainieren. Andere Mitruderer hätten dagegen wegen Rückenproblemen pausieren müssen, erklärte der RVR-Athlet. Jakschiks Trainingspartner im Zweier, Olympiasieger Maximilian Reichelt, musste nur einen Tag aussetzen.


Holtmeyers Marschroute heißt nun: "Wir konzentrieren uns jetzt auf die Vorbereitung auf den Weltcup in Luzern." Dort soll Mitte Juli die Generalprobe mit der Besatzung für die Weltmeisterschaften stattfinden. Jakschik selbst wäre gerne in Frankreich gerudert: "Ich trainiere, um zu fahren." Aber es sei schon richtig, wenn Holtmeyer statt einer Regatta lieber weiter trainieren lassen wolle. Den weiteren Verlauf der Saison sieht Jakschik nicht gefährdet.


In einer Woche findet in Köln eine weitere Kleinboot-Überprüfung statt. Nach der wird der WM-Achter nominiert. Jakschiks Ziel: Dabei sein in Amsterdam.