HSG selbstbewusst ins Spitzenspiel
10.02.2012 | 17:57 Uhr 2012-02-10T17:57:00+0100
Die HSG Rauxel-Schwerin hat sich als Tabellenvierter vor dem Topspiel beim Spitzenreiter HSV Herbede (Sa. 19.30 Uhr) eine gute Ausgangslage erspielt. Drei Siege in Folge haben das Selbstvertrauen gestärkt, sodass sogar ein Favoritensturz im Bereich des Möglichen liegt.
„Im Moment sind wir so gut in Schwung wie in dieser Saison zuvor noch nicht“, sagt HSG-Trainer Gerald Raasch vor dem Treffen mit dem Tabellenführer. Dass es so gut läuft, liegt an den konzentrierten Leistungen des gesamten Teams, das auch davon profitiert, dass Einzelne ganz starke Vorstellungen zeigen. So zum Beispiel zuletzt Kapitän Björn Wieser, der gegen den Waltroper HV (33:28) gleich 13 Treffer erzielte. Auch Matthias Kunze knüpft nach seiner Verletzungspause wieder an gute Zeiten an. „Ihn haben wir wieder da, wo er vor seiner Verletzung war“, sagt Gerald Raasch. Kunze markierte gegen Waltrop acht Treffer.
Das weiß natürlich auch Uli Schwarz, der Trainer des Spitzenreiters HSV Herbede. „Ich bin gespannt, wie er reagiert, ob er zum Beispiel einen von uns rausnimmt“, sagt Raasch.
Denn obwohl – vielleicht auch gerade weil – sich beide Trainer gut aus gemeinsamer Zeit beim TuS Bommern kennen, wo beide auch zusammen spielten, rechnet Raasch auch mit einer taktisch interessanten Partie. Für sein Team gelte es, die beiden Brüder Walter und Albert Haupt sowie Thomas Radtke auf Linksaußen auszuschalten, sagt Raasch. Außerdem müsse sich seine Mannschaft möglichst schnell an die enge Halle in Herbede gewöhnen, denn dort gehe viel über die Mitte. So könne dann ein auch für die Zuschauer interessantes Spiel zustande kommen“, sagt der HSG-Coach. „Denn beide ähneln sich von der Spielanlage: Sie spielen schnell und dynamisch.“
Schnell und dynamisch agierte im Hinspiel hauptsächlich Herbede. Die Wittener entscheiden die Partie am dritten Spieltag deutlich mit 39:29 für sich. Insgesamt ist ihre Bilanz beeindruckend: In 15 Begegnungen haben sie nur ein Mal verloren (27:30 bei Westfalia Hörde) und drei Mal die Punkte geteilt. Das hat ihnen fünf Punkte Vorsprung vor dem Zweiten eingebracht.
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