HSG kann gegen Waltrop auf Platz fünf klettern
03.02.2012 | 16:20 Uhr 2012-02-03T16:20:00+0100
Es läuft bei der HSG Rauxel-Schwerin: Nach zwei Siegen in Folge ist der fünfte Tabellenplatz greifbar nahe. Denn den besetzt momentan der kommende Gegner, der punktgleiche Waltroper HV (So., 18 Uhr).
„Das ist schon gut, was sich da dieses Jahr abspielt“, sagt HSG-Trainer Gerald Raasch zu den jüngsten Leistungen seiner Mannschaft. 2012 ist die HSG noch unbesiegt und holte aus drei Partien fünf Zähler. „Wir haben uns weiterentwickelt.“ Als Gründe für die gute Ausbeute nennt Raasch ein wesentlich höheres Engagement seiner Spieler, aus der gute Leistungen in Offensive und Abwehr resultierten. Auch Torwart Olaf Strunk habe noch einen Sprung nach vorne gemacht. Ein weiterer Faktor sei die Rückkehr von Matthias Kunze, der nach einer Verletzungpause ab Oktober wieder zurückgekehrt ist. Wie wichtig Kunze ist, zeigte er zuletzt beim 31:23-Sieg bei der DJK Oespel-Kley – mit zehn Treffern hatte er großen Anteil am Erfolg.
Trotz all dieser positiven Faktoren sieht Gerald Raasch den Waltroper HV am Sonntag leicht in der Favoritenrolle. „Waltrop war lange oben dran“, sagt er. Dass die HSG zum HV aufschließen konnte, liegt an den vergangenen sechs Spielen, aus denen es nur einen einzigen Sieg gab.
Gegen Waltrop werde viel davon abhängen, ob seine Mannschaft Benjamin Pelzer ausschalten könne, sagt Gerald Raasch. Der Waltroper Spielertrainer sei der Dreh- und Angelpunkt des Spiels. „Im Hinspiel ist uns das leider nicht gelungen“, so Raasch. Damals unterlag die HSG mit 33:41. Und dann winkt da ja auch noch das Weidersehen mit dem ehemaligen HSG-Torhüter André Wuttke, der vor der Saison nach Waltrop wechselte. „Wir freuen uns darauf“, sagt Gerald Raasch.
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