Herren 40 des RVR verlieren das Endspiel

In einem spannenden Endspiel um die Westfalenmeisterschaft der Tennis-Herren 40 musste sich der RV Rauxel am Ende geschlagen geben. Gegen den SC Hörstel verlor das Team um Spitzenspieler Sebastian Freund am Ende mit 2:4.

Castrop-rauxel.. Tennis, Westfalenmeisterschaft
RV Rauxel - SC Hörstel 2:4

Nachdem die Rauxeler in sechs Liga-Partien stets siegreich vom Feld gegangen waren, haben sie nun im Gewinner der Parallel-Staffel SC Hörstel "ihren Meister" gefunden - obwohl dieser in der Liga zweimal die Punkte mit Gegnern hatte teilen müssen.

Rauxels Mannschaftsführer Timo Jogwar zeigte sich nach dem verlorenen Duell um den Westfalen-Titel derr Herren 40 nicht allzu enttäuscht. "Man ist nie froh, wenn man ein Endspiel verliert. Aber, wenn man schon verliert, dann so. Wir konnten mit erhobenem Haupt vom Feld gehen", sagte Jogwer.

Das RVR-Team hatte sich in Bestbesetzung den Gästen vom Teutoburger Wald gegenübergestellt. Die Rauxeler waren allerdings durch die Bank erkältet. Zudem zerschlugen sich die Hoffnungen, dass Hörstel mit Ersatzspielern antreten würde.

Im Spitzen-Einzel unterlag Sebastian Freund mit 6:4, 2:6 und 7:10 der Hörsteler Nummer Eins, Holger Braun. "Ich war ab der Mitte des zweiten Satzes nicht mehr in der Lage, dagegen zu halten. Mein Gegner konnte das jedoch", schilderte Freund.

Auch Jogwer verlor an Position zwei im Tie-Break 8:10. Zuvor hatte er Hendrik Böttcher mit 4:6 und 6:3 Paroli geboten. Nach diesem Match lobte Jogwer insbesondere "die sehr guten Aufschläge" seines Konkurrenten.

In zwei Sätzen verlor indes der Rauxeler Collin Jost mit 2:6 und 5:7 gegen Volker Wenzel. "Mein Gegner hat sehr stark begonnen, dann lief es besser. Am Ende fehlte das Glück", so Jost.

Ausgerechnet Andreas Hoffmann an Position vier des RVR erspielte den ersten Einzelpunkt. Obwohl er noch am Morgen des Endspieltages über seine Fitness gerätselt hatte, gewann er mit 6:2 und 6:4 gegen Thorsten Fraaß.

Somit lag das Team der Wartburginsel nach den Einzeln mit 1:3 zurück, doch Jogwer gab sich kämpferisch: "Noch ist alles drin", sagte er vor den entscheidenden Doppeln. Dort setzte er sich zwar an der Seite von Hoffmann mit 6:1 und 6:2 gegen Wenzel/Fraaß durch. Doch Freund/Jost wurden - vom zur Westfalen-Auswahl zählenden - Duo Braun/Böttcher mit 6:3 und 6:4 geschlagen.