Goalgetter zeichnet sich als Fotograf aus

Mit den modernen Smartphones kann jeder im Handumdrehen zum Fotografen werden. Wie es funktioniert, zeigte jüngst ein Torjäger von Victoria Habinghorst, der kurzerhand ein "Halbzeit-Selfie" veröffentlichte. Weitere Anekdoten aus der heimischen Sportwelt finden Sie hier: Auf der Außenbahn.

Castrop-rauxel.. Antonios "Toni" Kotziampassis, Coach der U17-Junioren-Fußballer von RW Essen in der Bundesliga und vormals Trainer und Spieler beim SuS Merklinde und SV Wacker Obercastrop, ließ es sich nicht nehmen, am Sonntag beim Testspiel seiner früheren Vereine in der Erin-Kampfbahn vorbeizuschauen. Er musste sich beeilen, um pünktlich vor Ort zu sein. Seine Essener Kicker spielten vorher in Euskirchen. Mit großem Hallo wurden die alten Kollegen begrüßt. Der Flachs blühte, als Toni Niko Kresic mit dem Satz herzte: "Du hast ja nichts verlernt." Womit er die Riesenchance des Wacker-Stürmers vor dem leeren Tor meinte.

Marek Faus, tschechischer Billardspieler beim ABC Merklinde in der Bundesliga, nahm eine 12-stündige Odyssee auf sich, um nach Merklinde zu kommen. Der Vize-Europameister fuhr am Freitag mit dem Auto von Prag aus rund 300 Kilometer nach Leipzig, um dann mit dem Bus nach Dortmund zu kommen. Da holte ihn Christian Pöther, Teamkollege und "Herbergsvater" der ausländischen ABC-Spieler ab. Auf "Pöthers Hof" nächtigte am Wochenende auch wieder Gertjan Veldhuizen. Die besondere Vorbereitung am Abend veröffentlichte Christian Pöther auf der Internetplattform Facebook per Foto. Wobei die leeren Bierflaschen in den Händen des Trios von einer lustigen Trainingsarbeit zeugen.

Dennis Teuber, Torjäger in Diensten des Fußball-B-Kreisligisten Victoria Habinghorst, eiferte beim Testspiel beim FC Bochum einem prominenten Stürmerstar nach. Francesco Totti vom AS Rom hatte Anfang Januar mit einem so genannten "Selfie" (Selbst-Foto) nach einem Tor auf sich aufmerksam gemacht. Nun gab es bei den Habinghorstern ein "Halbzeit-Selfie" mit neun Victoria-Spielern mit "Fotograf" Teuber im Blickpunkt.

Ufuk Özbek, Fußballer bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund, räumte in der vergangenen Woche mit einem Gerücht auf. Wie in einigen Medien berichtet wurde, sollte er zum türkischen Club Genclerbirligi Spor Külübü wechseln. Zwar stand der Castrop-Rauxeler in Verhandlungen mit dem Verein, diese führten aber nicht zu einer Einigung. "Ich bin nach wie vor Vertragsspieler bei Borussia Dortmund. Ich bedanke mich herzlich für das Interesse des Vereins Genclerbirligi Spor Külübü" heißt es von Özbek via "Facebook".

Sabrina Hölken, ehemalige Korfball-Nationalspielerin beim HKC Albatros, erwies sich am Sonntag im Regionalliga-Spiel gegen den TuS Schildgen (19:21) mit einem Comeback als wertvolle Korfball-Teilzeitarbeiterin. Trainer Detlef Dülfer hatte sie einer Viertelstunde vor dem Ende für Luisa Küpper eingewechselt - und zehn Minuten später für Maria Gurk wieder ausgewechselt. Dülfer: "Sie hat sich so richtig klasse reingehängt, so dass wir von 11:13 zum 14:14 ausgleichen konnten. Respekt."

Ina Heinzel, Korfballerin beim amtierenden Regionalliga-Meisters Schweriner KC, wurde bei der vergangenen Jahreshauptversammlung ihres Vereins quasi für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie bekam für 20 Jahre Mitgliedschaft beim SKC eine Clubnadel überreicht. Ihre Mutter Dorothea Heinzel hatte auch ihren Anteil an der Ehrung. Schließlich meldete sie Tochter Ina bereits am Tag der Geburt am 10. Mai 1994 beim Schweriner KC an. Ina Heinzel: "Die Nadel hat einen Ehrenplatz. Sie liegt in meiner Vitrine zusammen mit Medaillen und Fotos von internationalen Turnieren mit dem SKC und der Nationalmannschaft."