Frohlinde richtet den Blick schon auf die neue Saison

Innerhalb von zwei Wochen hat der FC Frohlinde (5.) zwei Mal die Chance verpasst, in der Fußball-Bezirksliga auf Platz vier vorzupreschen. Erst beim 1:1 im direkten Vergleich mit dem Vierten Westfalia Langenbochum, dann am vergangenen Sonntag mit einer 0:2-Niederlage bei der Spvg Herten (6.).

Castrop-rauxel.. Zwei Spiele, zwei Gesichter. Im Spiel in Herten war das Frohlinder Personal mächtig durcheinander gewirbelt, ein Großteil der Offensivkräfte im Gegensatz zum Spiel gegen Langenbochum nicht dabei. Darunter Spielertrainer Michael Wurst, der schon 19 Saisontreffer erzielt hat. Dazu kamen die an Grippe erkrankten Arif Secen und Dietrich Liskunov.

Fehlte so die Durchschlagskraft? Wenn man die folgenden Zahlen vergleicht ganz sicher. Denn beim 6:3 im Hinspiel hatten Wurst (3) und Secen (2) bei einem Treffer von Sebastian Janas den Unterschied ausgemacht, Liskunov an vielen Vorlagen mitgewirkt.

Spielertrainer Stefan Hoffmann, der in Herten auch auf den Ex-Profi Michael Bemben (Gelb-Rot-Sperre) in der Abwehr verzichten musste, wollte die Personalien nicht als Entschuldigung gelten lassen. "Sicherlich haben diese Spieler gefehlt", sagte er, "aber alle, die bei uns im Kader sind, haben selbst den Anspruch spielen zu wollen." Das scheinen in Herten nicht alle gezeigt zu haben.

Der Blick geht aber ohnehin in Richtung neuer Serie. "Diese Saison ist so gut wie gelaufen", kommentierte Hoffmann. Der Sportliche Leiter Jörg Wunsch hat bekannt gegeben, dass der Kader im Wesentlichen zusammen bleibe und Frohlinde damit an die Landesliga-Tür anklopfen wolle. Ein Neuzugang steht bereits fest: Der 21-jährige Defensiv-Allrounder Marc Flaczek kommt vom Landesligisten Lüner SV.