Frohlinde holt Titel / VfB Habinghorst wird Dritter

Der FC Frohlinde hat seinen Titel als Castrop-Rauxeler Feld-Stadtmeister verteidigt. Der FCF hatte im Endspiel mit 3:1 (1:1) gegen seinen Bezirksliga-Rivalen SV Wacker Obercastrop die Nase vorn. Im "kleinen Finale" hatte sich zuvor der VfB Habinghorst in einer torreichen Partie mit 4:3 gegen die SG Castrop durchgesetzt.

Castrop-rauxel.. Fußball-Stadtmeisterschaft, Finale
FC Frohlinde - Wacker Obercastrop 3:1 (1:1)


Rund 450 Zuschauer säumten das Rund um den Kunstrasen. Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen früheren Bürgermeister und Frohlinder Ehrenmitglied, Hans Ettrich, ging das Finale richtig rasant los. Gleich in der ersten Minute hielt Vaidas Rocys seinen Kopf zum 1:0 (1.) in einen Schuss (der wäre vorbei gegangen) von Dietrich Liskunov. Gerade angestoßen, ging es wieder zum Mittelpunkt.

Wacker taumelte kurzzeitig von einer Verlegenheit in die nächste. Aber das änderte sich, nachdem Chris Kasprzak in der zweiten und dritten Minute die Wackeraner noch einmal so richtig durchrüttelte. Während FCF-Trainer Jürgen Litzmanski nach überstandener Auszeit (Rippenbrüche) gelassen das Geschehen verfolgte, war Coach-Kollege Hasecke auf der anderen Seite aufgebrachter denn je.

Bastian Fritsch versuchte zuerst mit einem noch zaghaften Schuss Torwart Daniel Schultz zu überwinden. Das klappte nicht. Aber dann machte der Frohlinder Zerberus einen fatalen Fehler. Dennis Teuber nahm ihm den Ball ab und lief, die Hände schon zum Himmel streckend, mit der Kugel ins leere Tor: 1:1 (27.). Die Anfangs-Euphorie der zuletzt "Alles-Gewinner" war vehement gestoppt.

Obercastrop nun richtig dabei. Stefan Kitowski, besaß eine Gelegenheit nach der anderen für seine Farben zu treffen. Er traf nicht. Das machte Sebastian Janas (63.) mit einem Heber fast von der Mittellinie aus zum 2:1 (63.) besser. Torwart Paul-Robin Meschkis überrascht.

Wacker konterte und kam zu einem Elfmeter, nachdem Bastian Niebert gegen seine vormaligen Kameraden zu ungestüm attackierte. Cihangir Sahinli jedoch scheiterte an Schultz, der somit seinen Patzer gutmachte. Ein offenes Spiel. Jeder hatte seine Chancen. Eine nutzte dann Janas eiskalt aus.