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Euro Shield - Internationale Lobeshymnen

30.01.2012 | 17:56 Uhr
Euro Shield - Internationale Lobeshymnen

Zwei Stunden später als sonst fuhr Jochen Schittkowski am Montagmorgen ins Büro. Diese zwei Stunden hatte sich der Cheforganisator des Euro-Shield gegönnt. Die Stimmungslage am Montagmittag? „Ein bisschen müde, die Stimme fast weg, aber ich bin sehr glücklich.“ Es hätte schlimmer kommen können. Die Erwartungen beim Euro Shield sind um Längen übertroffen worden. Organisatorisch und sportlich.

Dabei waren das letzte Team am Montagmittag noch nicht mal auf dem Heimweg. Die Katalanen blieben noch eine Nacht, für sie ging es erst am Montag gegen Mittag Richtung Heimat. Den Fahrdienst zum Flughafen übernahmen selbstverständlich noch die Vereinsmitglieder.

Nach der feierlichen Siegerehrung beim Euro-Shield am Sonntag machte sich das Helferteam gleich wieder an die Arbeit. Nach drei Stunden war die Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule blitzeblank.

Einige Helfer sowie der Großteil der Mannschaft fuhr im Anschluss noch ins Klubhaus, um den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Platz zwei musste schließlich noch gebührend gefeiert werden.

Einziger Wermutstropfen des Tages: Debby van Koningsveld von der SG Pegasus ist nicht die einzige Korbjägerin des Wochenendes. Auch Susanne Alberts vom heimischen Schweriner KC war an den drei Turniertagen zehn Mal erfolgreich. „Für Susanne tut es mir leid, sie hätte es verdient, im Rahmen der Siegerehrung geehrt zu werden“, erklärt Schittkowski. Schon beim Euro Shield im vergangenen Jahr in Warschau war die Schwerinerin beste Werferin des Turniers.

Ansonsten gibt es beim Schweriner KC aber nichts zu meckern. Im Gegenteil: Die Korfballclub wurde von allen Seiten mit Lob überschüttet. Die Erwartungen beim Euro Shield sind um Längen übertroffen worden.

Vor allem die Gastvereine aus sieben Nationen überschlugen sich mit Komplimenten für die beispiellose Organisation. „Ich bin beeindruckt von den Freundschaften, die sich am Wochenende ergeben haben“, sagt Schittkowskil.

Schon am Abend im Klubhaus wurden Pläne für diverse Gegenbesuche geschmiedet. Mit dem Bus soll es in naher Zukunft nach Tschechien gehen. Der Schweriner Endspielgegner KCC Sokol Cekse Budejovice aus Tschechien hat zu einem Turnier geladen. Und auch das Angebot des CE Vilanova i la Geltrú aus Katalonien klingt vielversprechend. Strandkorfball ist sicher eine feine Sache. „Die meisten Vereinsvertreter kannte ich ja bislang nur über die E-Mails. Es war schon klasse, als wir uns am Freitag dann persönlich kennengelernt haben“, sagt Schittkowski.

Neben den lieben Worten gab es zahlreiche Gastgeschenke. CDs, Bücher, T-Shirts, Kappen. Jochen Schittkowski will die Mitbringsel demnächst im Klubraum ausstellen. Spätestens dann, wenn die auf Schwerin die große Helferparty steigt und Jochen Schittkowski am nächsten Morgen vielleicht gar nicht ins Büro muss.

Christoph Winkel

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