Ertel: "Negativserie macht uns keine Sorgen"

Die Poolbillardspieler des PBC Castrop unterlagen am neunten Spieltag der Oberliga beim 1. PBC Lünen mit 3:5. Für den Aufsteiger war es bereits die sechste Niederlage in Folge. Dennoch bleiben die Castroper gelassen, wie Spieler und Pressewart Mark Ertel im Interview bekräftigt.

CASTROP-RAUXEL.. Herr Ertel, wie waren Sie mit der Partie in Lünen zufrieden?


Lünen als Zweiter der Tabelle war natürlich ein starker Gegner. Zunächst sah es auch so aus, als ob wir deutlich auf die Mütze bekommen würden. Im Endeffekt haben wir uns aber recht gut geschlagen. Nur zwei Partien gingen klar verloren, die restlichen Niederlagen waren knapp.



Zur letztgenannten Kategorie zählte auch Ihr Spiel im 9-Ball gegen Patrick Günther, das Sie mit 7:9 verloren. Waren Sie trotzdem zufrieden?


In dieser Partie habe ich meine bislang beste Saisonleistung gezeigt. Ich habe fast keine Fehler gemacht, aber am Ende dann doch verloren. Es gab schon schlechtere Spiele von mir, die ich dann gewonnen habe.



Nach drei Auftaktsiegen war es die sechste Niederlage in Folge für den PBC Castrop. Hatten Sie sich mehr erhofft?


Der Saisonauftakt war für uns als Aufsteiger natürlich sehr gelungen, wir hatten an den ersten drei Spieltagen aber auch etwas leichtere Gegner. Insgesamt muss man schon sagen, dass die Oberliga stark besetzt ist. Bei einigen der sechs Niederlagen kam auch Pech dazu. Wir machen uns aufgrund der Negativserie auf jeden Fall keine Sorgen.



Sie belegen jetzt den achten Rang. Was ist Ihr Saisonziel?


Wir möchten einen Platz im Mittelfeld erreichen und damit den Klassenverbleib perfekt machen. Wie viele Mannschaften absteigen, hängt davon ab, welche Teams aus der Regionalliga nach unten kommen. Es könnte sein, dass man als Neunter absteigt.

Wie sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf im Hinblick auf die Personalsituation zufrieden


Unser Kader umfasst sechs Spieler, Dirk Milbrandt, Martin Schröder, Roland Wessel, Kevin Köhle, Frank Szabo und mich. Wir konnten immer ein Team aus dieser Stammbesetzung stellen und mussten niemanden hochmelden. Das wird auch im restlichen Verlauf der Saison so bleiben.



Was erwarten Sie sich vom nächsten Spieltag?


Wir treten dann gegen den PBC Schwerte an, gegen den wir in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga gespielt haben. Damals haben wir die Schwerter zwei Mal besiegt. Das wollen wir diesmal auch schaffen.