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DSC verteidigt den Pott

16.05.2012 | 21:50 Uhr
DSC verteidigt den Pott
Der DSC Wanne-Eickel sicherte sich zum vierten Mal in Folge den Kreispokal. Foto: Thomas Schild / WAZ FotoPool

Der DSC Wanne-Eickel hat sich zum vierten Mal in Folge den Herner Kreispokal gesichert. Am Mittwochabend besiegte der Westfalenligist den Landesligisten Fortuna Herne mit 3:2.

DSC Wanne-Eickel -
SV Fortuna Herne3:2

Tore: 0:1 (33.) Ajeti, 1:1 (58.) Dosedal, 1:2 (65.) Ahci, 2:2 (85.) Stemmer, 3:2 (90. +2) Cakiroglu.

DSC: Scholka - Franken, Stemmer, Talarek, Cakiroglu - Schulz (61. Gökcek), Aydin, Bazylin, Dzinic (46. Cavus) - Jubt (46. Dosedal), Krawietz.

Fortuna: Kassen - Drewa, Pries, Scheer, Ratajczak (74. Kleina) - Petrov, Ajeti - Meinert, Ahci, Oni (81. Aweimer) - Karabal (81. Cam).

Schiedsrichter: Gregor Werkle (Essen).

Der DSC Wanne-Eickel hat sich zum vierten Mal in Folge den Herner Kreispokal gesichert. Aber trotz des Heimvorteils in der Mondpalastarena taten sich die Schwarz-Gelben gestern Abend gegen den klassentieferen Landesligisten SV Fortuna Herne unheimlich schwer, ehe sie zum späten Ausgleich und in der Nachspielzeit zum Siegtreffer kamen.

Die erste halbe Stunde dominierte der Westfalenligist und erspielte sich eine ganze Reihe von Chancen, ohne den starken Fortuna-Schlussmann Daniel Kassen aber überwinden zu können. DSC-Keeper David Scholka musste in dieser Phase nur einmal eingreifen, als er einen Flachschuss von Bülent Karabal noch soeben um den Pfosten drehte.

Fortuna kam langsam, aber gewaltig. Einen feinen Konter, veredelt durch den Doppelpass mit Karabal, vollendete Naim Ajeti in der 33. Minute zum Führungstreffer für den Außenseiter. Bis zur 58. Minute musste der DSC auf den Ausgleich warten. Nach einem weiten Einwurf von Marvin Schulz köpfte Markus Krawietz an die Latte, den Abpraller schob Tim Dosedal über die Linie. Aber die Fortuna ging erneut in Führung. Wieder war Karabal als Doppelpasspartner beteiligt, diesmal schloss Muaz Ahci die gelungene Aktion ab (65.).

Der DSC antwortete mit stürmischen Aktionen, die allerdings nichts einbrachten. Selbst einen Handelfmeter, verursacht von Marvin Scheer, setzte Tugrul Aydin nur an die Unterkante der Latte (83.).

Zwei Minuten später war dann aber der Ausgleich fällig. Nach einem Aydin-Freistoß köpfte der aufgerückte Sebastian Stemmer zum 2:2 ein. Fortuna-Keeper Kassen war zu diesem Zeitpunkt bereits durch eine Schulterverletzung gehandicapt. Beim Siegtreffer der Wanner wäre er aber ohnehin chancenlos gewesen. Tayfun Cakiroglu zog aus vollem Lauf aus 22 Metern ab, links oben im Knick schlug der Ball zum 3:2-Endstand ein – unhaltbar.

Uwe Ross

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