DRV-Achter mit Jakschik fehlen nur acht Hundertstel

Malte Jakschik vom Ruderverein Rauxel und seine Teamkollegen im Deutschland-Achter mussten sich am Sonntag beim Weltcup in Luzern (Schweiz) zum dritten Mal in Folge dem Boot aus Großbritannien geschlagen geben. Anders als am vergangenen Wochenende fiel die Entscheidung auf dem Luzerner Rotsee denkbar knapp aus.

Castrop-rauxel.. Nach einem spannenden Rennen kamen die beiden führenden Boote praktisch gleichauf ins Ziel. Die Zeitmessung ergab für die Deutschen einen Rückstand von nur acht Hundertstelsekunden (5:34,03) gegenüber den Siegern aus Großbritannien (5:33,95). Zu Beginn des Rennens über die Olympia-Distanz von 2000 Metern hatte es zunächst nach einem weiteren klaren Erfolg für die Briten ausgesehen. Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke lagen sie mit einer halben Bootslänge vor dem DRV.

Malte Jakschik und seine Mitstreiter setzten jedoch auf dem letzten Drittel zu einem beeindruckenden Schlussspurt an, der beinahe noch vom Erfolg gekrönt gewesen wäre. Mit bloßem Auge war der Sieger beim Zieleinlauf auf dem "Göttersee" in Luzern nicht zu erkennen. Nach diesem starken Auftritt gehen die deutschen Ruderer in eine gut fünfwöchige Trainingslager-Phase, die am Donnerstag, 16. Juli, im österreichischen Völkermarkt beginnt. Nach drei Wochen in Kärnten zieht das DRV-Team ab Sonntag, 9. August, für zwei weitere Wochen nach Ratzeburg in Schleswig-Holstein weiter, wo es sich den letzten Schliff für die Weltmeisterschaft holen will.

Die WM der Ruderer wird vom 30. August bis 6. September im französischen Aiguebelette ausgetragen.