DJKler Wasielak: "Aufsteigen und Betriebsunfall gerade rücken"

Nach dem Abstieg in die Bezirksliga belegen die Tischtennis-Spieler der DJK Roland Rauxel derzeit den zweiten Platz, der das Team in der Abschlusstabelle zurück in die Landesliga brächte. Vor Beginn der Rückrunde am Wochenende spricht Mannschaftsführer Thorsten Wasielak im Interview über Aufstiegschancen und Personalsorgen.

Castrop-rauxel.. Herr Wasielak, derzeit steht Ihre Mannschaft auf dem zweiten Tabellenplatz. Haben Sie sich für die Rückrunde nun den Aufstieg vorgenommen?


Thorsten Wasielak:Unser Ziel ist es, unter die ersten Drei zu kommen. Das wollen wir in der Rückrunde in Angriff nehmen.


Welche Teams sind Ihrer Meinung nach die schärfsten Konkurrenten im Rennen um die Aufstiegsplätze?


Ganz klar, Spitzenreiter TT-Team Bochum II. Auf jeden Fall aber auch BW Annen II und die TTG Vorhalle/Polizei Hagen. Es ist richtig eng in der Liga. Da kann jeder jeden schlagen.


In der Hinrunde hatten Sie immer wieder mit personellen Engpässen zu kämpfen. Wie kam es dazu?

Marc Heydemann fiel aus privaten Gründen gleich mehrfach aus. Das war nicht vorherzusehen. Almir Duratovic hat einen Studienplatz in Stuttgart bekommen. Da waren die Meldungen für die Mannschaft aber schon längst erfolgt. So haben wir wochenlang mit nur vier Stammkräften gespielt.

Können Sie die Rückrunde, was die Personalfragen angeht, gelassener angehen?

Auf jeden Fall. Wenn die Jungs halten, was sie versprochen haben.

Was haben sie versprochen?

Das sie alle regelmäßig spielen werden.

Wird Verstärkung an die Bahnhofstraße kommen?

Raphael Reiß kommt nach zwei Semestern in Spanien zurück. Ab dem dritten Spieltag wird er wieder dabei sein. Almir Duratovic geht dafür runter in die zweite Mannschaft und wird bei Bedarf aushelfen. Neu angemeldet hat sich für die Rückrunde jedoch niemand.

Und in der Konstellation klappt es mit dem Aufstieg?

Ja, wollen wir hoffen. So eine Chance, dass drei Teams direkt aufsteigen und sogar ein viertes in die Relegation geht, hat man nicht jedes Jahr. Wir wollen diesen Betriebsunfall aus der letzten Saison gerade rücken.

Zum Auftakt der Rückrunde am Sonntag, 11. Januar, empfangen Sie und ihre Mitspieler den TuS Ende, der auf dem siebten Platz steht, aber nur zwei Punkte weniger auf dem Konto hat.

Das wird sofort ein enges Spiel. Das Hinspiel haben wir mit 9:4 gewonnen. Da haben wir allein das Spiel gemacht. Ich hoffe, dass das wieder gelingt.

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