Die Landesliga verpasst, aber neue Ziele im Blick

In der Qualifikation zur Landesliga hat die A-Jugend der HSG Rauxel-Schwerin knapp den Einzug in die Endrunde verpasst. Dennoch blickt die HSG auf eine gute Saison zurück. In der kommenden Spielzeit will der HSG-Nachwuchs wieder einen Platz in der Spitzengruppe der Kreisliga belegen.

Castrop-rauxel.. Der Auftritt in der Qualifikations-Runde am vergangenen Sonntag in der ASG-Sporthalle hatte die Erwartungen der HSG erfüllt: Gegen den FC Schalke 2 gelang ihr ein ungefährdeter 27:19-Erfolg, während die Spiele gegen den HC Westfalia Herne (12:23) und den TuS Hattingen (16:22) jeweils verloren gingen. Diese beiden Mannschaften qualifizierten sich für die Endrunde.

Für die A-Jugend der HSG ist die Phase der Entscheidungen damit immer noch nicht beendet. Nachdem die "alte" A-Jugend in dieser Saison Platz drei in der Kreisliga belegt hatte, muss sich die neue Formation mit den Spielern aus den jüngeren Jahrgängen nun wieder für die höchste Spielklasse auf Kreisebene qualifizieren.

Voraussichtlich am zweiten Mai-Wochenende findet die Kreisliga-Qualfikationsrunde statt. "Ich hoffe, dass wir ein bisschen Losglück haben werden", sagt HSG-Trainer Andreas Hünnemeyer. "Nach Möglichkeit wollen wir auch in der kommenden Saison wieder unter die ersten Drei in der Kreisliga kommen."

Die Mannschaft, die jetzt in den Qualfikations-Turnieren antritt, wird auch in der Spielzeit 2015/16 den Stamm der A-Jugend bilden. Lediglich Nikolas Zöpel (Studium in Köln) wird wohl fehlen. Ihre älteren Kollegen haben ausnahmslos den Sprung in den Erwachsenen-Bereich geschafft. Sieben Akteure aus der A-Jugend 2014/15 laufen mittlerweile regelmäßig für die Seniorenmannschaften der HSG auf. Spieler wie Alexander Materna, Moritz Neuhaus oder Dominik Peters können bereits mehrere Bezirksliga-Einsätze vorweisen.

Ein Weg, den Hünnemeyer und seine Trainerkollegen Fabian Wenge und Pascal Meyer fortsetzen wollen. "Die Zusammenarbeit im Trio klappt wirklich hervorragend", sagt Hünnemeyer. Er selbst und Wenge seien vor allem für die Athletik zuständig, während Meyer taktische Aspekte in den Vordergrund stelle.

Gerade im letztgenannten Bereich würden die Trainingsinhalte immer wieder mit dem Trainer der ersten Mannschaft, Gerald Raasch, abgestimmt, berichtet Hünnemeyer. Eine Zusammenarbeit, die auch mit dessen Nachfolger Stephan Speckbacher beibehalten werden soll. "Wir möchten eine einheitliche Spielphilosophie vermitteln", sagt Hünnemeyer, "von der B-Jugend bis zur ersten Mannschaft."