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Die Freuden eines Trainers

19.02.2010 | 13:48 Uhr
Die Freuden eines Trainers

Castrop-Rauxel. Den positiven Trend bestätigen wollen die Landesliga-Handballer des TuS Ickern in der partie gegen den Lüner SV. Bezirksligist HSG Rauxel/Schwerin will nach der Niederlage gegen Hörde nun mit einem Sieg gegen den HTV Recklinghausen in die Erfolgsspur zurück.

Landesliga, Herren: TuS Ickern - Lüner SV (So. 18.00 Uhr, Sporthalle Habinghorst, Habinghorster Straße 355). Spannend wird es am Sonntag (21.) in der Sporthalle Habinghorst, wenn der TuS Ickern den drittplatzierten der Handball-Landesliga, Lüner SV, empfängt. Nach der Tabellensituation sollte es für die Gäste eine klare Angelegenheit sein, doch so einfach wird es die Sieben von Trainer Stephan Pade, die derzeit auf dem elften Platz rangiert, den Lünern ganz sicher nicht machen.

„Wir haben im neuen Jahr schon den Nachweis erbracht, dass wir Teams aus dem oberen Tabellendrittel schlagen können und eine bessere Motivation kann es für meine Spieler doch gar nicht geben”, so der Ickerner Übungsleiter. Im Hinspiel hielten die Ickerner lange Zeit gut mit, verloren am Ende dann aber doch deutlich (29:35). Da wäre also noch eine Rechnung zu begleichen.

„Die Einstellung muss stimmen, die Ausbeute im Angriff muss gut sein und die Spieler müssen bereit sein, an ihre Leistungsgrenze zu gehen. Dann können wir jeden in dieser Liga schlagen”, ist sich Stephan Pade sicher.

Eine große Motivationsrede glaubt er da nicht mehr halten zu müssen. „Die letzten Erfolgserlebnisse, gepaart mit dem Einsatzwillen meiner Mannschaft, reicht fast schon aus, auch wenn jeder wissen muss, dass diese Liga kein Selbstläufer für uns ist. Aber so wie die Jungs auch im Training mitziehen, scheint jeder zu verstehen, was er bringen muss. Da macht es mir als Trainer richtig Spaß für diese Mannschaft verantwortlich zu sein”, so Pade, der am Sonntag lediglich auf Matthias Kunze, der Verpflichtungen an der Universität nachkommen muss und Patrick Neumann, der an einer Rückenverletzung laboriert, verzichten muss.

Bezirksliga, Herren: HSG Rauxel/Schwerin - HTV Recklinghausen (So. 18.00 Uhr, ASG-Sporthalle, Schillerstraße). Zuversichtlich geht die HSG Rauxel/Schwerin ins 17. Saisonspiel gegen den HTV Recklinghausen. Und doch schwingt bei Trainer Gerald Raasch ein leichtes Unwohlsein mit. „Es wird ganz wichtig sein, wie wir nach der Karnevalspause und der Niederlage gegen Hörde wieder in Tritt kommen”, so Gerald Raasch.

Auf den ersten Blick scheint die Favoritenrolle klar vergeben. Als Tabellendritter sollte die HSG den Tabellensiebten im Griff haben, doch der Rauxeler Übungsleiter relativiert das schnell: „Wir sind noch nicht so stabil, wie es vielleicht den Anschein macht. Ein weiteres Negativerlebnis können wir nicht gebrauchen.” Da sind die Motivationskünste des Trainers gefragt. „Wir müssen über den Kampf und das Engagement in der Deckung in unser Spiel finden. Experimente machen wir nicht.”

Mit Felix Zimmer, der mit Johannes Hänsel im Skiurlaub ist, fällt ein Leistungsträger aus. Bastian Krause soll in die Bresche springen und das Spiel lenken. „Wir müssen das Tempo hochhalten, damit wir auch zu einfachen Treffern kommen und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt”, so Gerald Raasch.

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Felix zur Nieden

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