Der Schweriner KC verteidigt Rang zwei

Für die Korfballer des Titelverteidigers Schweriner KC ist der Meisterschafts-Zug zwar bereits abgefahren. Derzeit sind sie aber drauf und dran, den zweiten Platz in Stein zu meißeln. Mit dem Silber-Rang würden sie wie schon in den vergangenen Jahren auf internationaler Bühne spielen dürfen - diesmal beim Europa Shield der Vize-Meister.

Castrop-rauxel.. Der SKC besiegte am viertletzten Spieltag den KV Adler Rauxel (4.), der bislang auch Ambitionen auf den zweiten Platz hatte, mit 19:15 (9:10). Durch den fünften Sieg im siebten Spiel haben die Schweriner ihre Position gegenüber den mit 10:4 Zählern punktgleichen TuS Schildgen (3.) aus dem Rheinland verteidigt. Rauxel hat nunmehr bereits acht Minuspunkte.

Die Zuschauer in der Sporthalle an der B235 sahen am Sonntag zunächst den SKC mit einer 3:0-Führung im Vorteil. Die Rauxeler drehten nach dem 3:3 das Spiel und lagen vorn. Adler-Trainer Stefan Strunk sagte: "Nachdem wir in den beiden vergangenen Spielen jeweils 27 Körbe kassiert haben, haben wir diesmal uns Hauptaugenmerk auf die Verteidigung gelegt - das hat gut geklappt, obwohl uns am Ende wohl die Puste ausgegangen ist."

Ein Lob von Strunk bekam Vincent Burmann, der Patrick Fernow (Knöchelverletzung im Training) vertrat. Auf der Gegenseite war Schwerins Kapitän begeistert, mit wie viel Emotionen Björn Schlachzig das Team auf die Partie vorbereitete und betreute. Schlachzig saß für den fehlenden Coach Rüdiger Dülfer (Urlaub) auf der Bank.

Keine Schützenhilfe

In der zweiten Halbzeit glich der SKC zum 14:14 und ging durch zwei Körbe von Linda Schiller mit 16:14 in Führung. Stefan Strunk: "Schwerin gehörte eindeutig die Schlussviertelstunde; das muss man zugeben." Schwirtz: "Nach unserer ersten Führung in der zweiten Halbzeit lief es richtig gut.

Den Schwerinern keine Schützenhilfe leisten konnte der HKC Albatros (5.). Gegen Schildgen verloren die "Albatrosse' mit 19:21 (8:8). Der HKC hatte mit 6:3 sowie 8:7 geführt, traf dann aber 25 Minuten nicht mehr. Albatros-Trainer Detlef Dülfer: "Das ist unser Manko: Wir treffen in wichtigen Phasen bei klaren Chancen nicht."

Personell auf dem letzten Loch pfiff das Tabellen-Schlusslicht KC Grün-Weiß beim 10:31 (7:18) beim unangefochtenen Spitzenreiter SG Pegasus Rommerscheid im Rheinland. Dabei lagen die "Grün-Weißen" gar durch Treffer von Annika Hornig, Fabian Gröger und Marius Harnisch mit 3:1 vorn. Auch der Zwischenstand von 5:9 war noch passabel, so GW-Trainer Marcel Balzuweit, der krankenheitsbedingt diesmal nicht selbst spielte.