Dank an den Teamgeist
12.08.2007 | 12:27 Uhr 2007-08-12T12:27:52+0200Lob an die WM-Teilnehmer im Hintergrund
Peking/China. Der große Auftritt der deutschen Junioren-Nationalmannschaft war zugleich der Abschied eines ganz großen Trainers. Junioren-Bundestrainer Dr. Dieter Altenberg hatte seit seinem Amtsantritt 1991, als er die ost- und westdeutsche Mannschaft zusammenführte, Medaillen ohne Ende geholt. Die Goldfahrt des Achters von Jannis Augustin war Altenburgs 179. Medaille bei Jugend-Weltmeisterschaften.
Mit großem Applaus wurde der "Alte" in den Ruhestand verabschiedet. Doch die Funktionäre und Bootstrainer des Deutschen Ruderverbandes vergaßen in dieser Situation nicht, auch diejenigen zu loben, die während der WM im Hintergrund wirkten und so maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Gesamtauftritt hatten. So hob Dietmar Langusch, der Trainer des Juniorinnen-Achters, beispielsweise den Teamgeist hervor, den er in dieser Form noch nie erlebt hatte. Kein Zickenterror, kein Druck von hinten durch die Ersatzleute. "Den Teamgeist haben sich die Mädchen selbst erarbeitet", schickte Langusch auch ein dickes Lob an Hannah Feldhaus, die sich schon sicher im Achter gesehen hatte, dann kurz vor der Abreise doch noch in die Ersatzrolle schlüpfen musste.
Statt Frust zu schieben hat sich die Dattelnerin dieser Aufgabe in einer Art und Weise angenommen, dass sie von allen Seiten Anerkennung erntete. Anerkennung, die ihr im Moment nichts einbringt, weil sie natürlich lieber im Silberboot gesessen hätte. Aber sie hofft, dass ihr die wertvollen Erfahrungen von China auf dem weiteren Weg in ihrer Ruderkarriere weiterhelfen werden. DeS
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