Castrop-Rauxeler Profis halten die Klasse

Es ist noch einmal gut gegangen. Die drei Castrop-Rauxeler Fußball-Profis in der 2. Bundesliga haben den Klassenverbleib geschafft. Während Marc-Andr Kruska und Christopher Nöthe mit ihren Klubs am letzten Spieltag noch zittern mussten, wurde Michael Esser beim VfL Bochum gebührend verabschiedet.

Castrop-rauxel.. Für Marc-Andr Kruska und seinen FSV Frankfurt und Christopher Nöthe mit dem FC St. Pauli waren es dabei nicht ganz sorgenfreie abschließende 90 Saison-Minuten am Sonntag. Für Nöthe und die Hamburger Kiez-Kicker hätte das 0:1 beim Erstliga-Aufsteiger aus Darmstadt den Fall in die 3. Liga bedeuten können.

Hätte 1860 München (0:2 beim Karlsruher SC/3./Relegation zur 1. Liga) einen Punkt geholt, hätte St. Pauli in der Relegation gegen den Drittliga-Dritten spielen müssen. Hätte gar auch Erzgebirge Aue mehr als das 2:2 beim 1. FC Heidenheim (8.) erreicht, wäre der Abstieg besiegelt gewesen. Nöthe stand in Darmstadt nach einer Erkrankung nicht im Kader. Trainer Ewald Lienen wollte das Team, das zuletzt zwei Siege einfuhr nicht ändern. Daher war Nöthe nicht dabei.

Der Castrop-Rauxeler schaute sich die 2. Liga daheim im Fernsehen an - und bekam nach eigener Aussage eigentlich nur in den Schlussminuten "feuchte Hände, weil Aue nach dem 2:2 noch eine dicke Torchance hatte." Nach aktuellen Stand bleibt Nöthe beim FC St. Pauli (Vertrag bis Sommer 2016) und fährt jetzt erstmal in den Griechenland-Urlaub.

Kruska über 90 Minuten

Marc-Andr Kruska und der FSV Frankfurt verhinderten durch einen 3:2-Sieg nach 1:2-Rückstand den Fall in die 3. Liga. Nachdem der Rauxeler zuletzt unter Trainer Benno Möhlmann gegen Union Berlin nicht zum Einsatz gekommen war, nominierte ihn der neue Coach Tomas Oral für das Saisonfinale. Kruska spielte die vollen 90 Minuten. Auch er hat einen Vertrag bis zum Sommer 2016 in der Main-Metropole.

Seinen Abschied vom VfL Bochum feierte indes Keeper Michael Esser am Sonntag in der Partie gegen den SV Sandhausen. Pikant: Auf der Gegenseite stand Essers Nachfolger Manuel Riemann zwischen den Pfosten. Bei der Verabschiedung vor dem Anpfiff skandierten 15.000 VfL-Fans Michael Essers Namen. Während der Partie zeichnete er sich mehrfach aus - und übernahm nach dem verletzungsbedingen Ausfall von Patrick Fabian auch noch die Kapitäns-Binde. Nach dem Spiel verabschiedete sich Esser auf dem Stadionzaun stehend von den vielen VfL-Anhängern.