Bezirksligisten steigen wieder ins Training ein

Der Countdown läuft: In zwei Wochen endet die trainingsfreie Zeit der Bezirksliga-Fußballer. Identisch am 27. Januar bestellen die Trainer des heimischen Trios ihre Teams zu ersten Schwitzeinheiten. Neben der Fitness wünschen sich die Verantwortlichen vor allem gesunde Spieler und Ruhe im Verein.

Castrop-rauxel.. Es muss wohl gehörig geschwitzt werden. Einiges ist aufzuarbeiten, vieles zu verbessern. In erster Linie soll Ruhe einkehren. Überall. Das geht alle drei Protagonisten der Stadt etwas an.

In Frohlinde wurde nach dem überraschenden Wechsel von Übungsleiter Jürgen Litzmanski zum Trainerduo Stefan Hoffmann/Michael Wurst eine neue Ära eingeläutet. Beim SV Wacker Obercastrop wird der erst im Sommer verpflichtete Dennis Hasecke von Andreas Köhler, der vom Ligakontrahenten Eintracht Datteln kommt, ersetzt.
Schon wohltuend bleibt es bei der Spvg Schwerin beim Alten. Obwohl die Luft nach der 0:2 Niederlage gegen Ahsen im ersten Rückrundenspiel im Dezember mächtig brannte. Der Berg wackelte, doch die Verantwortlichen bleiben mit Coach Thomas Faust stabil auf Kurs. Das ist gut so.

Was die Trainerwechsel in Frohlinde und Obercastrop bringen, wird sich zeigen. Für die neue Frohlinder Führung ist die Aufgabe am leichtesten. Der Aufsteiger hat unter Litzmanski das Ziel, bester heimischer Vertreter der Liga zu sein, bis jetzt erfüllt. Auf Platz sechs ist auch der fünfte Platz als Saison-Vorgabe fast aufgegangen.
Der Titel, wie von vielen im Vorfeld prognostisiert, ist in weite Ferne berückt. Neucoach Stefan Hoffmann, der wie Kollege Michael Wurst weiter als spielender Trainer fungieren wird: "Der erste Platz steht nicht zur Debatte, wir denken von Spiel zu Spiel."

Die zuletzt personelle Schieflage soll sich richten. Abgemeldet hat sich nur Enver Muzaffer, Michael Janus will aus privaten Gründen kürzer treten. Hoffmann: "Viele der Verletzten kommen zurück, das bietet Alternativen."

Die gibt es jetzt auch "auf Schwerin". Fünf Winter-Neuzugänge werden den Konkurrenzkampf beim 13. der Tabelle anheizen. Als "Sahnehäubchen" titulierte Geschäftsführer Peter Wach die Verpflichtung von Marcus Hasecke: "Da haben wir noch einen Leader dabei."
Beim zweiten Team aus der Abstiegszone, dem SV Wacker Obercastrop (14.), soll Andreas Köhler die tiefen Sorgenfalten glätten. Köhler selbst ist guter Dinge: "Der Kader ist so gut, dass wir das auch schaffen werden." Der neue Trainer ist zuversichtlich die unteren Ränge hinter sich zu lassen, weil sich vom Stamm-Personal nur Sascha Schröder abgemeldet hat.

Neben dem gemeinsamen Auftakt klingt bei allen Übungsleitern auch eine Meinung durch, was die Fortsetzung der Liga am 15. März angeht: Alle Spieler sollen dann topfit sein. Das wird nötig sein.

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