Aufgalopp beim VfB Habinghorst mit drei Neuen

Zufrieden ist man im Lager der Fußballer des VfB Habinghorst definitiv nicht mit dem ersten Saison-Halbjahr. Nach 16 Spielen rangiert der VfB nur auf Position sieben der Kreisliga-A-Tabelle. Nach der Winterpause soll nun alles anders werden - dafür sollen auch drei Neuzugänge sorgen.

Castrop-rauxel.. Der Wind pfeift laut durch die "Kampfbahn Habichthorst", als Trainer Helmut Schulz bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt am Sonntagmorgen zum Trainingsauftakt in der Kampfbahn "Habichthorst" bittet. In den Gesichtern der Spieler ist durchaus Vorfreude zu erkennen. Schließlich war die Weihnachtspause lang genug. Nun fordert Trainer Schulz wieder Einsatz, Kampf und Leidenschaft. Mit leichten Koordinationsübungen und Fußball-Tennis eröffnet der Übungsleiter den Trainings-Reigen.

Zwar sind es noch acht Wochen bis zur ersten Partie gegen den SC Constantin Herne (13.), doch man will keine Zeit verlieren. "Wir müssen vieles lernen und verinnerlichen. Arbeit steht genug an", kündigt Helmut Schulz an. "Wenn die Saison fortgesetzt wird, müssen wir sofort bei 100 Prozent sein."

Das Auftaktprogramm hat es in sich: Nach dem Auftakt gegen den SC Constantin empfangen die Habinghorster den Spitzenreiter SuS Merklinde, ehe es zum zweiten Lokalderby gegen die SG Castrop (5.) geht. Schulz: "Das sind wichtige Spiele. Besonders für die Motivation."

Auch der Übungsleiter weiß, dass der Zug in Richtung Bezirksliga längst abgefahren ist. Der Rückstand auf Ligaprimus Merklinde beträgt 16 Zähler. "Trotzdem wollen wir unsere Punkte weiter holen. Mir ist es auch wichtig, dass sich die Jungs mit dem Verein hier identifizieren können. Sonst kann man langfristig nichts aufbauen", merkte Schulz an.

Dabei helfen sollen die Neuzugänge Marco Most, Güney-Ali Öztürk und Fatih Cengiz, die allesamt vom Lüdinghauser A-Ligisten Westfalia Vinnum an die Recklinghauser Straße gewechselt sind. "Je eher wir mit dem Training beginnen, desto schneller sind diese Jungs integriert."

Die neuen Gesichter sollen primär die Lücke schließen, die durch die Abgänge von Dustin Lukat, Andr Sawatzki (beide zur Spvg Schwerin), Andr Pape (zum SV Wacker) sowie Lukas Schemann (Westfalia Vinnum) und Danny Oenhausen (Ziel unbekannt) entstanden ist.