Arminia mit vier Neuen in die Aufholjagd
16.02.2010 | 13:47 Uhr 2010-02-16T13:47:00+0100
Castrop-Rauxel. Mit vier Neuzugängen stockte der Damenfußball-Bezirksligist SC Arminia Ickern seinen Kader auf. Damit hofft Trainer Detlef Kastner auf einen erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt. In der Kreisliga scheint es für die heimischen Teams nur noch um Platz zwei zu gehen.
Auch die Fußball-Damen hoffen, dass es nach der unendlich langen Winterpause am kommenden Sonntag (21.) wieder losgehen kann. Wenn auch die Prognosen dafür wenig vielversprechend sind, ein Blick auf den Stand der Dinge zum Rückrundenstart darf auch hier nicht fehlen.
Das Flaggschiff der Castroper-Rauxeler Klubs ist der Bezirksligist SC Arminia Ickern. Der Aufsteiger rangiert auf dem letzten Platz, aber nur ein Pünktchen vom rettenden Ufer entfernt. Entsprechend zuversichtlich ist man an der Glückaufkampfbahn, die Klasse zu halten. „Wir stehen da unten, weil unser Kader zu dünn war”, analysiert Trainer Detlef Kastner. Die Betonung liegt auf „war”, denn die Arminen haben nachgebessert.
Vier Neuzänge kann Kastner melden: Rückehrerin Alex Dretakis (SG Lütgendortmund), Jaqueline Schwerdt (Titania Erkenschwick), Alina Soba (RW Bodelschwingh) und Jennifer Vierkant (Concordia Flaesheim).
Kastners Hoffnung scheint berechtigt, denn die letzten Spielen der Hinserie haben gzeigt: Arminia kann mit den besseren Teams durchaus mithalten. Mit dem neuen 20-köpfigen Kader soll es nun bergauf gehen. Vielleicht noch nicht gleich am Sonntag (21.) beim 1. FFC Recklinghausen II, denn der Spitzenreiter dürfte derzeit doch noch eine Nummer zu groß sein, das Hinspiel ging mit 0:9 verloren. Richtungsweisend werden die Partien gegen die direkte Konkurrenz Westfalia Größreken (21. März; Hinspiel 2:1), SG Herne 70 (2. Mai; Hinspiel 1:4) und DJK Falkenhorst Herne (9. Mai; Hinspiel 10:0) sein – alle drei sind bei nur einem Punkt Rückstand absolut in Reichweite.
Kreisliga: Zweikampf um Platz zwei
Sechs weitere Castrop-Rauxeler Damenteams tummeln sich in der Kreisliga-Staffel 13. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Zweikampf um Platz zwei zwischen Victoria Habinghorst und der punktgleichen SpVg. BG Schwerin – „vorne” zieht der ungeschlagene Spitzenreiter SW Röllinghausen bei elf Punkten Vorsprung einsam seine Kreise.
Zunächst einmal setzen die beiden Aspiranten auf den Vizetitel ihr Fernduell fort, beide haben es am Sonntag (21.) – sofern gespielt werden kann – mit Ortsnachbarn zu tun. Victoria Habinghorst trifft dabei auf die DJK Eintracht Ickern (10.), und BG Schwerin stellt sich beim SuS Merklinde (9.) vor. Dort setzte man auf den Faktor Zeit. „Das Manko ist einfach unser dünner Kader” so SuS Trainer Robert Mann. Die Rot-Weißen bekamen häufig gerade mal elf Aktive zusammen, manchmal musste die SuS-Damen sogar in Unterzahl klar kommen. Da hofft man auf die erfolgreiche Jugendarbeit: „Wenn die jungen Spielerinnen aufrücken, sollte es besser werden”, so Mann. Still ruht der See hingegen bei BG Schwerin. Bis dato gehen die Blau-Gelben ohne offizielen Übungsleiter in die Rückrunde. Alle Zeichen scheinen auf eine interne Lösung hinzudeuten.
Noch eine Woche länger pausieren müssen Wacker Obercastrop (6.) und der SuS Pöppinghausen (12.). Letzterer ist am 28. Februar auf eigenem Geläuf an der Wewelingstraße in der Gastrolle zum „Kellerderby” gegen die DJK Eintracht Ickern, die wegen der Umburarbeiten auf dem Sportplatz an der Uferstraße ihre Heimspiele in Pöppinghausen austrägt. Und Wacker Obercastrop tritt am gleichen Tage zum Duell der Tabellennachbarn beim VfB Waltrop (5.) an.
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