ABC bleibt auf Kurs trotz Verlust der Tabellenführung

Die Mehrkampf-Billardspieler des ABC Merklinde bleiben in der 1. Bundesliga auf dem angepeilten Play-Off-Kurs (Platz eins bis vier). Am zweiten Doppel-Spieltag verloren sie mit 2:6 gegen Liga-Primus DBC Bochum. Durch den 6:2-Sieg tags darauf beim punktgleichen "Schlusslicht" BSF Goch bleibt beim ABC allerdings mit Rang drei "alles im Lot".

Castrop-rauxel.. 
So sah es auch Christian Pöther, der als einziger Merklinder an beiden Tagen siegreich war. Bei seinem 300:38-Sieg gegen Bochums Horst Wiedemann benötigte er nach einem Fehlstoß zum Auftakt nur noch die zweite Aufnahme, um mit 300 Bällen in Serie den Sieg unter Dach zu bringen.


"Ich habe viel trainiert. Daher kam ich auf unseren Tischen so gut klar", erklärte Pöther. Für ihn war es eine innere Genugtuung. In der alten Saison hatte er noch für den DBC Bochum in der Liga gespielt, wurde dann aber in den Play-Offs nicht berücksichtigt.


Eine Lehrstunde


Uwe Klein zog gegen DBC-Akteur Ludger Havlik mit 39:100 nach 14 Aufnahmen im Einband den Kürzeren. Pöther: "Uwe hat derzeit mit seiner Wohnung viel zu tun und hat daher nicht sein bestes Spiel machen können."


ABC-Youngster Alex Reuter bekam von seinem vormaligen Bochumer Trainer Fabian Blondeel beim 47:200 im Cadre 35/2 in acht Aufnahmen eine Lehrstunde erteilt. Pöther: "Dabei darf man nicht vergessen, dass Blondeel vor drei Jahren Vize-Weltmeister in dieser Disziplin war."



Chancen auf ein Unentschieden gegen den Deutschen Meister Bochum rechneten sich die Merklinder im Duell von Klaus Klein gegen Thomas Nockemann aus. Christian Pöther: "Wir wussten, dass er auf unseren Tischen nicht zurecht kommt.


Die sind seiner Meinung nach zu schnell." Zunächst sah es für Klein gar auch recht gut aus. Am Ende hatte der mehrfache Deutsche Meister laut Pöther bei seinem 126:82-Sieg in 15 Aufnahmen "das Laufglück des Stärkeren".


Sieg mit nur einer Serie


In Goch machte Pöther seine Partie gar in nur einer Aufnahme aus - und sagte: "Das hat auch daran gelegen, dass die Tische hier optimal waren." Sichere Siege feierten zudem Uwe Klein (Einband) sowie der Niederländer Gert-JanVeldhuizen.


Pöther: "Uwe hat stark angefangen und dann ein wenig nachgelassen. Gert-Jan hat sich geärgert, dass er die Partie nicht in einer Aufnahme ausmachen konnte und war den Rest des Spiels sauer auf sich selbst. Daher die acht Aufnahmen."