Voller Einsatz gefordert beim VfB Bottrop

Beim VfB-Bottrop (weiße Trikots) hat man sich mit dem Abstieg abgefunden. Dennoch wiIl das Team von Trainer Mevlüt Ata in den restlichen Saisonspielen vollen Einsatz zeigen.
Beim VfB-Bottrop (weiße Trikots) hat man sich mit dem Abstieg abgefunden. Dennoch wiIl das Team von Trainer Mevlüt Ata in den restlichen Saisonspielen vollen Einsatz zeigen.
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Was wir bereits wissen
Beim Auswärtsspiel in Mülheim am Sonntag gegen den VfB Speldorf fordern Mevlüt Ata, Trainer des VfB Bottrop, und sein Co-Trainer Christian Müller vollen Einsatz ihrer Elf.

Bottrop..  Beim Auswärtsspiel in Mülheim am Sonntag gegen den VfB Speldorf fordern Mevlüt Ata, Trainer des VfB Bottrop, und sein Co-Trainer Christian Müller vollen Einsatz ihrer Elf.

„Es wäre anderen Konkurrenten gegenüber unfair, wenn wir einfach die weiße Fahne hissen und die Punkte kampflos herschenken würden“, so Ata. Dies gelte auch für die bevorstehende Partie in Speldorf: Die Mülheimer stecken der personellen Aufrüstung im Winter zum Trotz mit 27 Punkten noch mitten im Abstiegskampf. Die Bottropern spielen sowohl im Auf- als auch im Abstiegskampf womöglich noch eine wichtige Rolle. „Wir werden uns in den letzten Partien nicht einfach so geschlagen geben. Träumereien und Rechenspiele finden bei uns aber nicht mehr statt“, räumt Ata ein, dass man sich im VfB-Lager mit dem Abstieg abgefunden hat.

Der Einsatz von Daniel Späth am Sonntag ist fraglich. Auch Mario Zoranovic dürfte nach seiner im Spiel gegen Rellinghausen erlittenen Verletzung weiterhin fehlen. Die Partie beim VfB Speldorf findet nicht, wie ursprünglich geplant, im Mülheimer RuhrStadion, sondern an der Saarner Straße statt.

Für Mevlüt Ata galt es in den letzten Tagen, offene Fragen zu beantworten und einige Gespräche zu führen. Und das, obwohl sein Team in der Landesliga fünf Spieltage vor dem Saisonabschluss angesichts eines Rückstands von zehn Punkten zur Nicht-Abstiegszone praktisch abgestiegen ist. Der Fokus der Schwarz-Weißen liegt schon jetzt klar auf der neuen Saison, in der im Jahnstadion wohl wieder Bezirksligafußball gespielt wird. So waren bei einigen der jüngsten Trainingseinheiten hin und wieder auch neue Gesichter zu sehen. „Wir sind in unserer Kaderplanung fortgeschritten“, beschreibt der Coach die derzeitigen Entwicklungen abseits des Platzes, „und da sehen wir uns auf einem verheißungsvollen Weg.“