Viele neue Gesichter für den VfR Ebel

Nachdem der VfR Ebel in der Kreisliga A zuletzt turbulente Wochen und Monate erlebt hat, steht der Klub nun vor einem Neuaufbau.
Nachdem der VfR Ebel in der Kreisliga A zuletzt turbulente Wochen und Monate erlebt hat, steht der Klub nun vor einem Neuaufbau.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Der VfR Ebel hat auf den personellen Aderlass reagiert und zahlreiche Neuzugänge präsentiert. Tacettin und Sadettin Senyüz fungieren beim VfR künftig als Trainergespann.

Bottrop..  Es tut sich was am Lichtenhorst. Nachdem der VfR Ebel in der abgelaufenen Saison vorab als Geheimfavorit auf den Aufstieg galt und durchaus ambitioniert startete, sich in der Rückrunde aber zu einem Sorgenkind der Liga entwickelte und dem Abstieg in die Kreisliga B nur hauchdünn entkam, hat der Vorstand des VfR rund um den 1. Vorsitzenden, Thomas Fels, nun reagiert und zahlreiche Neuzugänge zur kommenden Saison präsentiert. Diese waren ohnehin notwendig, da neben dem Trainerposten auch zahlreiche Spielerpositionen vakant waren.

Viele Zugänge von Dostlukspor

Die neuen Gesichter sind vermehrt altbekannte im Bottroper Fußball: Tacettin und Sadettin Senyüz fungieren künftig als Trainergespann am Lichtenhorst, nachdem sie und mit ihnen etliche Spieler Dostlukspor verließen, als es in der Rückrunde zu internen Differenzen kam. Eben jene Akteure werden den Senyüz-Brüdern nach Ebel folgen und künftig im VfR-Dress spielen. „Wir konnten schnell Einigkeit erzielen, beide Seiten sind mit dem Ergebnis zufrieden“, äußert sich Fels zu den Neuzugängen, „wir haben aber noch genügend Aufgaben zu bewältigen, weshalb Themen wie ein möglicher Aufstieg bei uns keine Rolle spielen werden. Die personellen Verluste mussten dringend kompensiert werden, nun soll sich das neuformierte Team Schritt für Schritt entwickeln.“

Das Thema Bezirksligaaufstieg wird somit auf unbestimmte Zeit zu den Akten gelegt; ein wohlüberlegter Schritt, immerhin bekamen die Ebeler im letzten Halbjahr zu spüren, wie schnell ein Schuss nach hinten losgehen kann. Der Verein steht vor dem nächsten Neuaufbau und scheint auf einem vernünftigen Weg – wie erfolgreich dieser wird, bleibt indes abzuwarten.