Viele Bottroper Teams sind Gewinner der Reform

Der TSSV um Stefan Ulrich (links) und Thorsten Hoffmann hat auch nach 21 Landesligaspielen noch eine weiße Weste. Am Samstag kommt es zum Derby mit dem ebenfalls als Aufsteiger feststehenden TTC 47.
Der TSSV um Stefan Ulrich (links) und Thorsten Hoffmann hat auch nach 21 Landesligaspielen noch eine weiße Weste. Am Samstag kommt es zum Derby mit dem ebenfalls als Aufsteiger feststehenden TTC 47.
Foto: Winfried Labus / FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Strukturreform der oberen Spielklassen ist nach dieser Saison abgeschlossen. Ein Blick auf die Bottroper Teams von der Verbands- bis in die Bezirksliga.

Bottrop..  Bottrops Tischtennisspieler bestreiten am Wochenende den letzten Spieltag. Dabei ist in dieser Spielzeit alles ein bisschen anders als in den vorherigen. Die Auf- und Abstiegsregelungen der oberen Tischtennisklassen sind diesmal andere, gleich mehrere Teams sind aufgestiegen oder gelten noch als Aufstiegskandidaten.

Der Grund: In der kommenden Saison wird die Strukturreform der oberen Spielklassen mit der Einführung der NRW-Liga abgeschlossen. Zwischen der Oberliga und der Verbandsliga ist dies dann die höchste auf der Ebene des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes. Ein vermehrter Aufstieg sowie ein verminderter Abstieg in Verbands-, Landes- und Bezirksliga sind in diesem Jahr die Folge, von der auch zahlreiche Bottroper Teams in diesem Jahr betroffen sind. Die Situation in den verschiedenen Ligen:

Verbandsliga

Die Herren des VfB Kirchhellen wollten den „Aufstieg“ in die neue NRW-Liga, und sie hatten ihn am vorletzten Spieltag vor der Osterpause bereits geschafft. Durch einen ungefährdeten 9:3-Sieg gegen TV Kupferdreh und der zeitgleichen Niederlage des Konkurrenten Heisingen sicherte sich der VfB den vierten Platz. Vom letzten direkten Aufstiegsplatz ist das Team um Spitzenspieler Marius Mann auch am Samstag im Falle einer Niederlage nicht mehr zu verdrängen.

Die Frauen des TSSV Bottrop beendeten die Saison als Dritter. Das reichte zwar nicht zum direkten Aufstieg, aber zur Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation. Am 2. Mai geht es für die Fuhlenbrocker in Düren gegen den TTC Mariaweiler und den TTC Wuppertal.

Landesliga

Auch hier ist schon alles geritzt. Der TSSV ist Meister und wird diesen Titel auch nicht mehr abtreten. 21 Siege hat das Team um Spitzenspieler Thorsten Hoffmann eingefahren. Jetzt geht es nur noch darum, die Saison am Samstag mit dem Derby gegen den TTC 47 auch ungeschlagen zu beenden. Dann geht es in die Verbandsliga, die allerdings auch nur ein Zwischenziel sein soll. Der TSSV will schnellstmöglich in die NRW-Liga.

Auch die 47er konnten jubeln. Der Aufsteiger spielte eine überragende Saison und klammert sich auf dem dritten Rang fest, der ebenfalls zum direkten Aufstieg führt. Von dem ist der TTC auch nicht mehr zu verdrängen, das Derby können die beiden Bottroper Landesligisten am Samstag ab 18.30 Uhr in der Hauptschule Lehmkuhle also ohne Aufstiegsdruck bestreiten.

Bezirksliga

Sorgenfrei ist die DJK Olympia. Die Bottroper werden die Saison als Meister beenden, auch wenn sie am Samstag spielfrei haben. Auch der Verfolger TSV Marl-Hüls II kann die Olympischen nicht mehr einholten. In die Aufstiegsrelegation wird der TTC 47 II als Vierter gehen. Chancenlos abgestiegen ist dagegen der Tabellenletzte TSSV II.