VfB Kirchhellen geht mit dünnem Kader ins Spiel

Benedikt Risthaus ( links) bei seinem letztwöchigen Treffer gegen Preußen Gladbeck.
Benedikt Risthaus ( links) bei seinem letztwöchigen Treffer gegen Preußen Gladbeck.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Gegner des VfB Kirchhellen liegt am Sonntag mit nur einem Punkt Abstand in Lauerstellung. VfL-Trainer Sven Koutcky erwartet derweil, dass sich sein Team berappelt.

Kreisliga A

SC Hassel II – VfB Kirchhellen (So., 12.45 Uhr): Der Gegner liegt mit nur einem Punkt Abstand in Lauerstellung. „In der Tabelle sieht es mit Platz fünf ganz gut aus für uns, aber verlieren wir ein paar Spiele, können wir schnell auf Platz zehn landen, so eng ist es“, weiß Kirchhellens Trainer Christian Gabmaier. Am Sonntag ist der Kader des VfB dünn, in der Offensive fehlen Dominik Selm, Benedikt Schnieder, Benedikt Risthaus und André Voßbeck, dazu kommen die Ausfälle von Jan Grosse-Kreul und Moritz Jansen.

SG Preußen Gladbeck II – VfL Grafenwald (So., 15 Uhr): „Jeder ist ein bisschen mit sich selbst beschäftigt, dazu kamen Ausfälle“, nennt VfL-Trainer Sven Koutcky mögliche Ursachen für die jüngsten Misserfolge. Nun fordert er, dass sich sein Team schüttelt und eine Reaktion zeigt. „Es wäre schade, wenn wir unser Ziel, Platz drei bis fünf, verspielen würden. Zumindest die Personallage entspannt sich: Lars Wulfert und Jan Lanfermann sind aus dem Osterurlaub zurück, Maurice Ogaza hat seine fünfte Gelbe Karte „abgesessen“

Kreisliga B

Arminia Hassel – VfB Kirchhellen II (So., 15 Uhr): Kirchhellens Zweite verließ mit dem Sieg zu Ostern die unmittelbare Abstiegszone. Ausruhen wollen und können sich die Bottroper darauf nicht, denn für die Umsetzung des Saisonziels, einen „guten einstelligen Tabellenplatz“ (Trainer Rolf Krause), braucht es noch einige Punkte.

TSV Feldhausen – Wacker Gladbeck (So., 15 Uhr):Ralf Reiprich war nach der Niederlage in Bülse mächtig angefressen und kritisierte beim TSV das Zweikampfverhalten, insbesondere das „Spalierlaufen“ beim dritten Gegentor. Denn eigentlich schien das Manko, Spiele oder Punkte in der Schlussphase zu verlieren, überwunden. „Wir sind im Abstiegskampf“, stellte der Coach vor dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten treffend fest.

VfL Grafenwald II – Adler Ellinghorst (So., 15 Uhr): Kontrastprogramm für die Grafenwälder Zweitvertretung. Nach dem Sieg im Kellerduell gegen Wacker ist der Tabellenzweite zu Gast im Waldstadion. Die Bilanz der Rückrunde mit drei Siegen bei nur einer Niederlage, vor allem aber auch die starke Defensivleistung, mit der sich das Team von Michael Zolna den ersten Auswärtserfolg sicherte, sollten dem VfL ausreichend Selbstbewusstsein für die Partie geben.