VfB Kirchhelle will starke Rückrunde spielen

Der VfB Kirchhellen (blaue Trikots)überwintert auf dem achten Tabellenplatz. Platz fünf soll es am Saisonende werden.Foto: Franz Naskrent
Der VfB Kirchhellen (blaue Trikots)überwintert auf dem achten Tabellenplatz. Platz fünf soll es am Saisonende werden.Foto: Franz Naskrent
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Christian Gabmaier, Trainer des Fußball-A-Kreisligisten VfB Kirchellen, gab zu Beginn seiner zweiten Spielzeit an der Loewenfeldstraße Platz fünf als Zielsetzung aus. Zurzeut ist sein Team Achter.

Bottrop..  Eine Verbesserung gegenüber der vorigen Saison hatte sich A-Kreisligist VfB Kirchhellen vorgenommen, Trainer Christian Gabmaier gab zu Beginn seiner zweiten Spielzeit an der Loewenfeldstraße Platz fünf als Zielsetzung aus. Nach einem Spiel in der Rückrunde verfehlt der VfB diese Vorgabe um drei Plätze. In der Hinrunde 2013/2014 hatten die Kirchhellener ebenfalls Anlaufschwierigkeiten, aber sie spielten eine starke Rückrunde. Auch in dieser Beziehung wollen sie sich am sportlichen Verlauf des Vorjahrs orientieren.

Die Ausgangslage

Auf- und Abstieg sind an der Loewenfeldstraße kein Thema. 13 Punkte beträgt der Abstand zum Tabellenende, „ganz oben“ ist Erle 08 eine Klasse für sich. Die Plätze zwei und drei sind für den VfB mit elf Punkten noch ein ganzes Stück weit entfernt, Platz fünf hingegen ist selbst kurzfristig zu realisieren. Vier Punkte beträgt der Abstand zum VfL Grafenwald.

Die Mannschaft

In der Sommerpause verließen Dimitri Vorobev und Björn Hinz den Verein. Vor allem Hinz wird noch immer schmerzlich vermisst. „Er ist ein echter Stratege, so ein Spieler fehlt uns“, so Gabmaier. In der Rückrundenvorbereitung stehen dem Coach weitere Experimente bevor: André Surmann zieht nach Hamburg, Conny Hopp absolviert ein Auslandsstudium und Chris Isaias wechselte zum SV Fortuna Bottrop. Dies bedeutet weniger Alternativen vor allem in der Offensive. „Unser Neuzugang Dominik Selm soll Conny im Sturm ersetzen, wir müssen sehen, wie er einschlägt.“

Die Stärken

Die Umstellung auf die Viererkette, die Gabmaier seit nun über einem Jahr spielen lässt, sieht der Trainer als gelungen an. Sind alle fit, ist die Defensive der Mannschaftsteil, in dem sich die meisten Spieler tummeln. Sogar eher offensiv ausgerichtete Akteure konnten sich im Abwehrverbund bewähren. Nicht nur im Bereich Abwehr sieht Gabmaier sein Team im grünen Bereich. „Die Spieler haben eine gute Einstellung, betreiben viel Aufwand und geben nie auf.“

Die Schwächen

Noch bevor der Gegner seinen ersten Torschuss ansetzt, haben die Kirchhellener vielfach einige gut geführte Angriffe bereits hinter sich, allerdings zu oft ohne erfolgreichen Abschluss. Der Spielverlauf bei Middelich-Resse war denn aus Sicht von Gabmaier wie gemalt: „Als wir sofort das 1:0 machten, war Ruhe und mit dem Tor unmittelbar nach der Pause haben wir letzte Zweifel am Sieg ausgeräumt. So einfach kann es laufen, wenn man die Tore macht.“

Das sagt der Trainer

„Ich könnte sagen: Wir kommen unter die ersten drei. Aber damit das klappt, müsste alles passen. Deshalb halte ich von solchen Aussagen nicht viel. Wir wollen eine gute Rückrunde spielen, und das Ziel, besser als Platz sechs abzuschneiden, nehme ich auch nicht zurück. Wenn wir gut aus den Startlöchern kommen, können wir mit zwei Heimsiegen dort anknüpfen, wo wir mit dem 6:0 gegen Middelich-Resse begonnen haben, und mit neun Punkten in die Rückrunde starten.“

Die Prognose

Bisher haben sich Mannschaft und Trainer sehr vielseitig und anpassungsfähig gezeigt, personelle Abgänge und Ausfälle aufzufangen. Wie in der vergangenen Saison wird sich das Team gegenüber der Hinrunde steigern - vorausgesetzt, es bleibt von weiteren schlechten Nachrichten aus der Personalabteilung verschont.