VfB Bottrop schreibt das nächste Kapitel im Dauerkrimi

In einem schwachen Hinspiel trennten sich Ibrahim Akkaya (links) und der VfB Bottrop mit 0:0 von den Sportfreunden Königshardt.
In einem schwachen Hinspiel trennten sich Ibrahim Akkaya (links) und der VfB Bottrop mit 0:0 von den Sportfreunden Königshardt.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Bottroper gastieren zum Sechs-Punkte-Spiel in Königshardt. Beim Tabellenletzten treffen am Sonntag zwei Teams aufeinander, die einen ähnlichen Werdegang haben.

Bottrop..  Die vergangenen zwei Wochen waren für den VfB Bottrop seltsam, der Klub schwebt zwischen Hoffnung und Abstiegsangst. Vor der Osterpause konnten die von Mevlüt Ata trainierten Schwarz-Weißen für ein Lebenszeichen im Abstiegskampf sorgen, als sie mit 5:1 über den direkten Konkurrenten Vogelheimer SV hinwegfegten.

Dieser Sieg bedeutet aber keineswegs das Verschwinden aller Abstiegssorgen. Doch er zeigte auf, welches Potenzial im Team zuvor monatelang schlummerte, aber nicht offenbart wurde. „Die Mannschaft hat endlich mal gezeigt, was sie kann“, war auch Ata im Anschluss froh über den zweiten Saisonsieg. Immerhin konnte der Rückstand seiner Schützlinge auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz auf sechs Punkte reduziert werden, an diesem 18. Spieltag kann er weiter schrumpfen. Voraussetzung: Der VfB gewinnt beim Tabellenschlusslicht, den Sportfreunden Königshardt. Die sammelten in der aktuellen Spielzeit zwar lediglich neun Punkte, durften am vergangenen Spieltag aber ihrerseits den ersten Saisonsieg feiern. Auch am Pfälzer Graben keimt folglich wieder Hoffnung auf, das Unmögliche doch noch möglich zu machen. „Wir wissen, was uns in Oberhausen erwartet“, blickt Ata auf die nächste richtungsweisende Partie, „wir müssen in Königshardt nachlegen.“

Oberhausener haben nachgerüstet

Die Sportfreunde spielten vor ihrem ersten „Dreier“ nie schlecht, konnten sich aber ebenso wenig für ihren Aufwand belohnen wie der VfB. „Sportlich gesehen befinden sich beide Teams in einer nahezu identischen Situation“, sagt Ata. Allerdings haben die Oberhausener im Winter personell nachgerüstet und unter anderem mit Daniele Kowalski einen Stürmer verpflichtet, der sich zuletzt ein halbes Jahr lang in der Oberliga erproben konnte.

Die Bottroper blicken allerdings nicht auf den Gegner. „Wir schauen nur auf uns“, so Ata. Denn beim VfB wissen sie seit dem letzten Sieg wieder, wozu sie fähig sind.