VfB Bottrop schrammt an Überraschung vorbei

Mit einigen Paraden hielt Ersatzkeeper Dave Brenk den VfB Bottrop im Spiel, beim 0:1 kurz vor der Halbzeit war er aber machtlos.
Mit einigen Paraden hielt Ersatzkeeper Dave Brenk den VfB Bottrop im Spiel, beim 0:1 kurz vor der Halbzeit war er aber machtlos.
Foto: FUNKE Foto Services
Der VfB Bottrop unterliegt dem FSV Duisburg denkbar knapp mit 2:3, überzeugt aber spielerisch und rehabilitiert sich für das Debakel der Vorwoche.

Bottrop..  Zum 14. Mal musste sich der VfB Bottrop in der aktuellen Spielzeit mit einer Niederlage begnügen, und doch blickte man nach dem Abpfiff in größtenteils zufriedene Gesichter. Mit 2:3 (0:1) unterlag die Elf von Trainer Mevlüt Ata dem FSV Duisburg denkbar knapp und hätte dem Favoriten und Aufstiegsaspiranten fast ein Beinchen gestellt.

„Ein Punkt wäre heute im Bereich des Möglichen gewesen, leider hat uns in einigen Szenen das Quäntchen Glück gefehlt“, trauerte Ata den Möglichkeiten des eigenen Teams gar hinterher, „im Vergleich zum Speldorf-Spiel war es aber eine deutliche Leistungssteigerung.“ Das Quäntchen Glück hatten die Gäste auf ihrer Seite, die kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Mehmet Dag aus stark abseitsverdächtiger Position zur Führung kamen (45.). Bis dahin war der FSV zwar spielbestimmend, doch auch die Hausherren setzten gefährliche Konter, die aber zu schwach abgeschlossen wurden. Auch Ersatzkeeper Dave Brenk, der diesmal Marco Rinski im VfB-Tor vertrat, machte seinen Job gut und leistete einige gute Paraden.

Der erste Gästetreffer ließ vermuten, dass das Spiel nun seinen erwarteten Verlauf nehmen würde, doch die Bottroper leisteten mit Beginn des zweiten Spielabschnitts starke Gegenwehr und belohnten sich prompt mit dem Ausgleich durch Charalambos Pommer, der aus 18 Metern flach und platziert abschloss (49.). Zwar gingen die Duisburger sieben Minuten später erneut in Führung und erhöhten nach 69 Minuten gar auf 1:3, doch diesmal gaben sich die ganz in schwarz spielenden Bottroper im Vergleich zur Partie der Vorwoche nicht auf und kamen nach 79 Minuten noch mal auf 2:3 heran, als Fabian Blanik das Leder aus kurzer Distanz ins lange Eck jagte.

In der Schlussphase warf der VfB alles nach vorne und drückte die Duisburger, die kaum noch für Entlastung sorgen konnten und den Abpfiff herbeisehnten, in die eigene Hälfte. Zählbares sprang für die Bottroper aber nicht mehr heraus, obwohl sie noch einige gute Offensivszenen hatten. „Die Jungs haben ihr Möglichstes gegeben und sich teuer verkauft“, war Ata mit seinem Team zufrieden, „so wollen wir die letzten Partien auch angehen.“