VfB Bottrop II hat Aufstieg noch nicht abgeschrieben

Die Zweitvertretung des VfB Bottrop (schwarze Trikots) ist als Tabellenvierter in die Winterpause gegangen.l
Die Zweitvertretung des VfB Bottrop (schwarze Trikots) ist als Tabellenvierter in die Winterpause gegangen.l
Foto: Winfried Labus/WAZ-FotoPool
Was wir bereits wissen
Auch wenn in der Gruppe zwei der Fußball-Kreisliga B der Abstand des VfB Bottrop II zum Spitzenreiter SV 1911 Bottrop bereits acht Punkte beträgt, hat die VfB-Reserve den Aufstieg noch nicht abgeschrieben.

Bottrop..  Wenn demnächst auf dem Jahnplatz die Bagger anrollen, um den Tennenplatz in ein modernes Kunstrasengeläuf zu verwandeln, siedelt der VfB Bottrop an den Vonderorter Wienberg um.

Dort will die Reserve des Traditionsvereins dann die Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde legen. Den Aufstieg haben die Schwarz-Weißen noch nicht abgeschrieben, auch wenn der Rückstand auf den Tabellenführer bereits acht Punkte beträgt.

Ausrutscher

Um aber noch einmal anzugreifen, benötigt die VfB-Reserve eine nahezu perfekte Rückserie. Ausrutscher gegen Teams aus der unteren Tabellenregion, wie bei den Niederlage gegen den SC 20 Oberhausen II und den TuS Buschhausen oder bei dem Remis gegen den SV Vonder­ort, darf sich die Mannschaft von Trainer Christian Paul nicht mehr leisten, wenn sie die Jagd auf den SV 1911 Bottrop aufnehmen möchte. „Rückblickend tun einige Punktverluste ziemlich weh. Wir werden in der Rückrunde natürlich alles versuchen, um den Anschluss zu halten. Dafür müssen wir aber konstantere Leistungen abrufen“, weiß Trainer Christian Paul.

Das Vorbereitungsprogramm hat der Übungsleiter den hohen Zielen angepasst: Testspiele gegen höher klassige Teams sowie gegen ambitionierte B-Ligisten. Außerdem wurde der Kader im Winter noch einmal verstärkt. So kehrt Mittelfeldstratege Bekir Karakullukcu vom Ligakonkurrenten Blau-Weiß Fuhlenbrock zurück. Er kann nach einem Muskelbündelriss allerdings nur langsam Fuß fassen. Darüber hinaus wurde mit Bayram Kuruoglu ein weiterer Torhüter verpflichtet und mit Recep Oruc ein Offensivspieler, der als Jugendlicher einen Teil seiner Ausbildung beim VfL Bochum absolviert hat. Dieses Trio soll den Kader nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ aufwerten. Das wiederum könnte angesichts der Tatsache, dass Trainer Christian Paul in der Hinrunde aufgrund von Krankheiten und beruflichen Gründen nur selten seine Wunschelf aufbieten konnte, ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg sein.

Weitere Testspiele: Sa. 14. Februar bei SG Altenessen II (13 Uhr), So. 22. Februar beim BV Rentfort III (12.45 Uhr).