VfB Bottrop erlebt 1:8-Debakel beim VfB Speldorf

Mit 1:8 musste sich Fußball-Landesligist VfB Bottrop (schwarze Trikots) beim VfB Speldorf geschlagen geben und kassierte damit seine bislang höchste Saisonniederlage..
Mit 1:8 musste sich Fußball-Landesligist VfB Bottrop (schwarze Trikots) beim VfB Speldorf geschlagen geben und kassierte damit seine bislang höchste Saisonniederlage..
Foto: FUNKE Foto Services
Fußball-Landesligist VfB Bottrop unterlag beim VfB Speldorf in Mülheim mit 1:8 und kassierte damit seine bislang höchste Saisonniederlage.

Der VfB Bottrop hat den Klassenerhalt schon seit geraumer Zeit abgeschrieben. Allerdings wollten sich die Schwarz-Weißen ehrenhaft aus den letzten Partien verabschieden. Im Auswärtsspiel beim VfB Speldorf ging dieser Plan aber in keinster Weise auf: Die Bottroper gerieten mit 1:8 (1:3) unter die Räder und kassierten die höchste Saisonniederlage.

„Wir können uns nur bei allen mitgereisten VfB-Anhängern entschuldigen“, fand VfB-Trainer Mevlüt Ata klare Worte für das Debakel an der Saarner Straße. Die Sprachlosigkeit stand allen Akteuren ins Gesicht geschrieben. Noch lange nach dem Abpfiff verweilten die Spieler mitsamt Trainerstab an der eigenen Reservebank und sprachen sich über die desaströsen 90 Spielminuten aus. „Das, was wir hier an Leistung gezeigt haben, hat mit Landesliga nichts zu tun. Selbst in der Bezirksliga würden wir mit dieser Einstellung kein Land sehen“, fuhr der Trainer fort.

Die Elf von Mevlüt Ata startete engagiert und ließ kaum verheißungsvolle Offensivszenen der Gastgeber zu, wenngleich nur selten eigene Angriffsaktionen gelangen. Eingeleitet wurde das Debakel nach 27 Minuten, als ausgerechnet der an diesem Tag überragende fünffache Torschütze Sebastian Freyni das 1:0 markierte, nachdem sich die Bottroper in der Vorwärtsbewegung einen haarsträubenden Ballverlust erlaubten. Der Offensivspieler der Speldorfer war im Winter auch bei den Schwarz-Weißen aus dem Jahnstadion im Gespräch. Die Bottroper zogen jedoch im Wechselpoker den Kürzeren.

Wenig später folgte der zweite Treffer der Hausherren, die das Spiel fortan klar im Griff hatten. Ata reagierte früh und brachte Mohamed Bouterfas in die Partie. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechselung verkürzte er für den VfB nach einer sehenswerten Kombination auf 1:2 und schenkte seinen Farben neue Hoffnung auf ein positives Ergebnis. Eben diese Hoffnung wurde aber mit dem Halbzeitpfiff zerschlagen, als den Mülheimern der dritte Treffer durch einen neuerlichen, allzu leichtsinnigen Ballverlust gelang.

In den zweiten 45 Minuten lief beim VfB Bottrop dann so gut wie gar nichts mehr zusammen. Lediglich beim Stande von 1:6 hatte erneut Bouterfas noch mal eine gute Gelegenheit, scheiterte aber.