SV Fortuna – mit erhobenen Kopf zum Bezirksliga-Endspurt

Frei aufspielen können Nico Große-Beck und der SV Fortuna, nachdem
Frei aufspielen können Nico Große-Beck und der SV Fortuna, nachdem
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Fortuna hat ein schweres Restprogramm vor sich, will den letztjährigen sechsten Platz aber übertreffen. Rhenania mit neuem Mut gegen Haarzopf.

Bottrop..  Nach mehr oder weniger enttäuschenden Rückrunden wollen sich die Bottroper Bezirksligisten in den noch ausstehenden Spielen mit erhobenen Köpfen aus der Saison verabschieden. Insbesondere der SV Fortuna will sich gegen Schonnebeck die Chance erhalten, die Platzierung des Vorjahres doch noch zu verbessern.

SV Fortuna – Spvg Schonnebeck II (So., 15.15 Uhr): Platz fünf zu erreichen wird allerdings kein einfaches Unterfangen für die Fortunen. Mintard hat drei Punkte Vorsprung und am letzten der vier verbleibenden Spieltage sind die Bottroper zum Zusehen verdonnert. Außerdem haben es die nächsten Gegner in sich. Doch nachdem sich die Fortunen mit dem Derbysieg gegen Dostlukspor endgültig aller Abstiegssorgen entledigt haben, wollen sie noch einmal alles in die Waagschale werfen. „Ich bin optimistisch, dass wir noch etwas schnappen. Zum Glück können wir losgelöst in das Spiel gehen. Schonnebeck muss Punkte holen, vielleicht gibt es Verstärkung von oben für die Reserve. Bei uns geht es mit der Frische zur Neige, das wird schwer“, sagt Trainer Marco Hoffmann.

Bei den angeschlagenen Spielern soll die Belastung heruntergefahren werden. Risiken, sich schwerere Verletzungen einzuhandeln, sollen vermieden werden. Davon könnten am Sonntag Sven Brattig und Kevin Miszczuk betroffen sein. Noch offen ist die Frage, wer das Tor gegen den Tabellenneunten hüten wird. Für Danny Große-Beck ist die Saison verletzungsbedingt beendet, auch Dennis Leidgebel klagte wieder über Knieprobleme. Aller Voraussicht nach wird Felix Schürmann Gelegenheit bekommen, sein Können zu zeigen. „Wir werden eine ordentliche Mannschaft zusammenbekommen“, erklärt Hoffmann.

SV Rhenania – SuS Haarzopf (So., 15 Uhr): „Ich hoffe, dass wir die Leistung, die wir zuletzt auswärts gezeigt haben, auch zu Hause abrufen können“, zeigt sich Rhenanias Coach Kai Wenderdel gut gelaunt und zuversichtlich. „Ich erwarte gegen den Vierten ein ähnlich schweres Spiel wie gegen TuS Essen-West, aber vielleicht haben wir Glück, dass der gegnerische Torwart nicht ganz so hervorragend hält wie der in der vergangenen Woche. Dann sind drei Punkte drin, meiner Mannschaft traue ich alles zu.“ In der Vorwoche mussten sich die Rhenanen mit Komplimenten begnügen, sogar der Trainer des Spitzenreiters sprach den Bottropern seine Anerkennung aus. Wenderdel kann an diesem Wochenende wieder auf die Erfahrung von Arthur Wcislo und David Overfeld zurückgreifen. „Die A-Jugendlichen machen ihre Sache sehr gut, aber vielleicht ist es ein Vorteil, dass wir noch Potenzial auf der Bank haben und ich eins zu eins wechseln kann.“

SC Werden-Heidhausen – Dostlukspor Bottrop (So., 15 Uhr): Erstaunlich ist das Durchhaltevermögen der Dostlukspor-Spieler, die dem Verein angesichts der jüngsten Klatschen die Stange halten und sich seit Wochen als faire Verlierer zeigen. „Mehr ist nicht drin“, erklärt Coach Süleyman Olgur. Am Sonntag geht es zum Tabellenelften. Werden-Heidhausen war noch am 24. Spieltag Siebter, rutschte dann aber nach unten.